Fernpass-Paket
Stickstoffdioxid entlang der Fernpassroute unter Grenzwert
- hochgeladen von Günther Reichel
Die seit Jahresbeginn laufenden Stickstoffdioxid-Messungen entlang der Fernpassroute zeigen bislang Werte unter dem geltenden Grenzwert. Das geht aus einer Aussendung des Landes Tirol hervor.
AUSSERFERN/IMST. Die Untersuchungen laufen noch bis Dezember 2026. Erfasst werden dabei die Belastungen mit Stickstoffdioxid (NO₂), das als wichtiger Indikator für verkehrsbedingte Emissionen gilt. Die aktuell vorliegenden Daten beziehen sich auf die bisherigen Messmonate des Jahres. Gemessen wird an 18 verschiedenen Standorten.
Unterschiedliche Messwerte
Laut einer Pressemitteilung des Landes Tirol zeichneten die Passivsammler bisher mittlere Stickstoffdioxid-Belastungen zwischen 10,0 µg/m3 (Musau) bis 24,8 µg/m3 (Tarrenz, Ortszentrum) auf. Der derzeit geltende Grenzwert nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) für Stickstoffdioxid liegt bei 35 µg/m3 (inkl. 5 µg/m3 Toleranzmarge).
Fachliche Einschätzung
Laut Aussendung gehen Fachleute davon aus, dass die durchschnittliche Stickstoffdioxid-Belastung bis zum Ende des Messzeitraums weiter zurückgehen könnte. Als Gründe werden unter anderem der photochemische Abbau von Schadstoffen sowie eine in den kommenden Monaten günstigere Durchmischung der Luft im Vergleich zu den Winter- und Frühjahrsmonaten angegeben. Die endgültigen Jahresmittelwerte könnten deshalb noch unter den derzeit vorliegenden Werten liegen.
Stellungnahme des Landes
Landesrat René Zumtobel hält zu den veröffentlichen Messergebnissen fest: "Mit der ergänzenden Passivsammlermessung wird der positive Trend der Luftqualität sowohl in der Region als auch in ganz Tirol bestätigt und das trotz der Verkehrsbelastung. Die aktuell vorliegenden Zwischenergebnisse entlang der Fernpassroute zeigen, dass der Grenzwert für Stickstoffdioxid als Leitsubstanz für Verkehrsemissionen bei keinem der 18 Messstandorte erreicht wird. Trotz dieser für die Luftqualität sehr positiven Ergebnisse müssen wir weiter an allen Stellen drehen, um die Verkehrsbelastung entlang der Fernpassroute für die Bevölkerung zu reduzieren. Mit dem Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, den Dosierampeln und Fahrverboten für den Ausweichverkehr sowie den intensiven Kontrollen des 7,5 Tonnen-Limits setzen wir Schwerpunkte, um die Bevölkerung zu entlasten.“
Besser informiert
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Weitere Informationen aus dem Bezirk Reutte finden Sie unter www.meinbezirk.at
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