22.03.2017, 12:00 Uhr

Kommentar

Konstruktive Arbeit, die ist heute gefragt

Es ist kein einfaches Amt, das Stefan Zaggl da übernommen hat: Der 36-Jährige ist das neue Gesicht und die neue Stimme der Sozialdemokraten im Außerfern. Einstimmig wurde er zum Bezirksobmann gewählt. Diese Obmannschaft ist aber auch schon das einzige Amt das er inne hat. Politisch hat er kein Mandat. Nicht im Gemeinderat und schon gar nicht auf Landes- oder gar Bundes­ebene. Da ist es schwer, sich Gehör zu verschaffen. Das wird er aber brauchen, wenn man die SPÖ wieder vermehrt wahrnehmen will. Stefan Zaggl will sich künftig häufiger zu aktuellen Bezirksthemen zu Wort melden und die Ansichten der SPÖ darlegen. Wie sehr ihm das gelingt, wird von seiner Wortwahl und den Inhalten abhängen. Nur Querschießen und gegen alles sein - hoffentlich nicht. Natürlich wird der neue SPÖ-Chef eigene Meinungen haben und diese vertreten. Gegen etwas sein, nur weil andere dafür sind, wäre jedoch der falsche Weg. Aber Zaggl wirkt nicht so, als dass er diesen Weg einschlagen wird, der auf ein Feld führt, das eh schon von anderen beackert wird.
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