Eine Küche mit Pepp

Sibylle Lang und Florian Schlöglmann führen den Wirt z'Kraxenberg seit 2009.
  • Sibylle Lang und Florian Schlöglmann führen den Wirt z'Kraxenberg seit 2009.
  • Foto: Franz X. Wimmer
  • hochgeladen von Katrin Stockhammer

KRAXENBERG/KIRCHHEIM (kat). Lammtage am 13. und 14. sowie am 20. und 21. Oktober, Wildwochen, Martinigansl und festliche Weihnachtsgerichte. Bis Jahresende wartet der Wirt z'Kraxenberg noch mit allerei Köstlichkeiten auf. "Uns ist wichtig, mit heimischen, regionalen Produkten zu kochen. So verwenden wir eigene Lämmer und Wild von der Kirchheimer Jägerschaft", erzählt Florian Schlöglmann. Er will beim Kochen vor allem eines: Pepp und Schwung in die klassischen Gerichte bringen. "Wir wechseln jeden Monat die Speisekarte, damit der Lokalbesuch auch für Gäste, die oft zu uns kommen, spannend bleibt", so der 28-Jährige.

Langweilig wurde im vergangenen Jahr offenbar auch dem Gault Millau-Tester nicht: Er verlieh dem Wirt z'Kraxenberg eine Haube. "Trotz der Auszeichnung wollen wir ein ganz 'normales' Wirtshaus bleiben. Wir haben die Preise nicht verändert, bieten Mittagsmenüs und auch die Kegelrunden sind uns wichtig", sagt Sibylle Lang, die das Wirtshaus bereits in der fünften Generation mit Florian Schlöglmann führt. Ob der Wirt z'Kraxenberg die Haube auch heuer behalten kann, wird sich bald zeigen - nämlich dann, wenn der neue Gault Millau erscheint. Obwohl der kulinarische Ritterschlag viele Gäste von nah und fern in das Lokal gelockt hat, ist Schlöglmann die Haube derzeit unwichtig - viel wichtiger ist ihm das Kind mit Sibylle, das in den nächsten Tagen zur Welt kommt.

Neben dem "Projekt Baby" haben sich die beiden für 2013 noch so einiges vorgenommen. So soll das Gasthaus, das übrigens zu den KultiWirten zählt, ausgebaut, modernisiert und optisch verfeinert werden. "Man muss Ziele haben. Wir wollen eine Top-Adresse im Bezirk und darüber hinaus werden", so Schlöglmann. Er selbst hatte immer den Traum, Koch zu werden und findet es schade, dass so viele junge Menschen von einem Beruf in der Gastronomie abgeschreckt werden. "Man kann in diesem Job viel erreichen. Auch Sibylle und ich haben quasi bei null angefangen. Schwierig wird es für einen Wirt nur, wenn er keine Ideen mehr hat, er gleichgültig wird und die Qualität nicht mehr stimmt."

Autor:

Katrin Stockhammer aus Ried

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