E-Bike
Ob sportlich oder bequem – für jeden das richtige Rad

Verkaufsleiter Rudi Ametsreiter von Fahrrad Ginzinger (links) berät einen Kunden.
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  • Verkaufsleiter Rudi Ametsreiter von Fahrrad Ginzinger (links) berät einen Kunden.
  • Foto: Fahrrad Ginzinger/Priewasser
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Es ist schon längst kein "Omarad" mehr: Das E-Bike ist so beliebt wie nie, weil es zahlreiche Möglichkeiten bietet. Rudi Ametsreiter, Verkaufsleiter bei Fahrrad Ginzinger in Ried im Innkreis, erklärt, was den E-Bike-Boom ausmacht und verrät, warum Bikes aus 2020 gerade Schnäppchen sind.

RIED. "Ob sportlich oder bequem, es gibt für jeden Typ das richtige Fahrrad", sagt Rudi Ametsreiter. Egal ob man ein Rennrad sucht, ein Mountainbike, ein Gravelbike oder ein Freizeitrad. "Die Übergänge sind fließend", sagt der Profi. Relevant werde der Fahrradtyp, wenn es darum geht, wie effektiv die eingesetzte Energie der Fahrer umgesetzt werden soll. "Somit macht es Sinn, zu testen und zu probieren, um alle Bedürfnisse ideal erfüllen zu können", ist er überzeugt. 

Alterstechnische Unterschiede bei E-Bikes gebe es im Grund nicht. "Die Eignung eines Rades richtet sich nach den körperlichen Ansprüchen der Biker, weniger nach dem Alter", erklärt der Profi. "Wer beispielsweise sein Bein nur mehr wenig heben kann, wird kein Rennrad nutzen wollen. Und genau das ist ein Benefit des E-Bikes: Für beeinträchtigte Menschen werde Fahrradfahren damit erst möglich. 

Weiterer Vorteil eines Bikes mit E-Antrieb ist die Leistungssteigerung: "Ältere, trainierte, Radfahrer können dank Mountainbike mit E-Antrieb gemeinsam mit den fitten Mitdreißigern bei einer Ausfahrt Spaß haben", nennt Ametsreiter ein Beispiel. "Es sind kaum Grenzen gesetzt." Voraussetzung sei aber das richtige Bike. Und wie findet man das? "Beim Kauf sollte man auf die eigenen Vorstellungen und Ansprüche achten", rät der Verkaufsleiter. "Am besten notiert man sich diese Punkte und geht zum Fachmann." Bei einer Probefahrt könne die Auswahl auch gleich überprüft werden. 

Räder aus 2020 werden günstiger angeboten

Auf die Frage nach den aktuellen Trends bei E-Bikes, sagt Ametsreiter: "Der Trend ist das E-Bike selbst, aufgesplittet in die unterschiedlichsten Arten und Typen." Derzeit ist bei Fahrrad Ginzinger eine gesteigerte Nachfrage nach E-Bikes spürbar, die allerdings aufgrund der momentanen Lage in Asien kaum befriedigt werden könne. "Neue Innovationen, aber auch Ersatzteile, wie Schaltgruppen und Fahrwerksteile kommen nur schleppend auf den europäischen Markt", berichtet er. "Die Transportkapazitäten in Asien sind seit Dezember/Jänner sehr gering und auch die vielfach gesteigerten Frachtkosten wirken sich auf die Endverbraucherpreise aus. Bikes aus 2020 werden somit zu Schnäppchen, die wir auch aktiv anbieten", verrät er. 

Aber wie erklärt sich der Radprofi den E-Bike-Boom? "Es ist die Freude an der Bewegung und die Multiplikation der eigenen Kraft und Leistung durch E-Antrieb", sagt Ametsreiter. Die Kunden können das Rad und den passenden Antrieb wählen – ob ohne oder mit doppelter oder vierfacher Steigerung des eigenen Kraftaufwandes.

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