Politischer Aschermittwoch der FPÖ
Großangriff gegen die Grünen

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer beim Politischen Aschermittwoch der FPÖ in der Jahnturnhalle.
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  • FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer beim Politischen Aschermittwoch der FPÖ in der Jahnturnhalle.
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Beim Politischen Aschermittwoch der FPÖ in Ried richtete sich der verbale Rundumschlag von Bundesparteiobmann Norbert Hofer und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner in der ausverkauften Jahnturnahlle vor allem gegen die Grünen.

RIED. "Ich verstehe die Hysterie der Grünen vor den Autos nicht. Ich stehe hinter den Autofahrern. Es ist ein Stück Freiheit, das wir uns nicht nehmen lassen. Ich fliege auch mit großem Vergnügen mit meinem Flugzeug und ich fahre gerne Motorrad. Trotzdem tue ich aber mehr für Umwelt, als die meisten Grünen: denn ich esse Gemüse aus meinem Garten, erzeuge meinen eigenen Strom und habe mein Wasser aus meinem eigenen Brunnen", so Hofer.  Als Antwort auf die grüne Politik schlug das Oberhaupt der Freiheitlichen vor, in allen Bezirken Wiens mit vielen Grün-Wählern Autos zu verbieten und dafür Asylheime zu errichten. Auch die Diesel-Schiffe von Greenpeace, die Friday for Future-Aktivisten, Werner Kogler, Greta Thunberg und Nationalrat David Stögmüller  bekamen ihr Fett weg: "Stögmüller will keine Waffen mehr im Bundesheer und keine Zwangsrekrutierung der Jugendlichen. Wer soll dann unser Land verteidigen? Die Grünen? Oder die Omas gegen Rechts?" Mit Aussagen wie "Hände weg von unseren Eltern" und "Ich werden meinen Tuner ausbauen lassen" sprach sich Hofer auch gegen Pflegekräfte aus Marokko sowie GIS-Gebühren aus. Für eine "Allianz mit den Visegradstaaten" machte sich Hofer hingegen stark. Victor Orban sein "der Mann, auf den man sich verlassen kann."

"Ich bin überzeugte Rechter"

Als "neue Dimension gegen uns", bezeichnete Manfred Haimbuchner in seiner Rede die Aussagen von Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner. Dieser hatte öffentlich die Jahnturnhalle als Adolf-Hitler-Halle bezeichnet. "Wenn Sie ein Mann sind, entschuldigen Sie sich bei den Riedern, Oberösterreichern und Freiheitlichen", forderte der Landesparteiobmann, der für diese "Entgleisung" auch eine Erklärung parat hatte. "Es gab ja jetzt viele Stürme. Die haben einige Dachschäden verursacht und bei einigen hat es ziemlich hineingeregnet". Ein großer Dorn im Auge sind dem Landeshauptmann-Stellvertreter die Gesetze und Verbote, "mit denen unbescholtene Bürger dranglasiert werden: Raucher, Autofahrer, Gastwirte, Fleischesser, Landwirte. Und wenn man drauf kommt, dass im Bier CO2 ist, sind es die Biertrinker auch noch!" Zum Asylthema sagte Haimbuchner: "Wenn wir das nicht schleunigst abstellen, gibt es bald mehr Freiwürger als Freibürger. Aber darüber wollen sie nicht reden, die Multikulti-Kuschler. Die reden lieber über das Klima." A propos Klima: "Wir werden in Oberösterreich tausend Hainbuchen setzen – für das Klima und gegen ökofaschistische Bakterien." Zur aktuellen Debatte über die Abschaffung der Oberösterreichischen Landeshymne betonte der FPÖ-Politiker: "Am Hoamatgsang wird nicht gerüttelt: An keinem Wort, keiner Silbe, keinem Punkt und keinem Beistrich." Besonders viel Applaus gab es für die Aussage "Ich bin überzeugter Rechter, und das darf man auch in diesem Land sein!" Bevor Haimbuchner die Bühne verließ, gab er dem Publikum noch mit: "Ein Haimbuchner ist a hoabuachana, den kannst du nicht biegen! Ich werde ihnen zeigen, wo der Bartl den Most holt."

Autor:

Bernadette Wiesbauer aus Ried

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