FIH Ried
Preiserwartungen bei Zuchtrinderversteigerung nicht ganz erfüllt

Den Höchstpreis von 12.000 Euro erzielte ein genetisch mischerbig hornloser Evergreen-Sohn, gezüchtet von Mato Janjic, erworben von der Bayern Genetik GmbH.
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  • Den Höchstpreis von 12.000 Euro erzielte ein genetisch mischerbig hornloser Evergreen-Sohn, gezüchtet von Mato Janjic, erworben von der Bayern Genetik GmbH.
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Erneut von überdurchschnittlicher Qualität waren die angebotenen Zuchtstiere und weiblichen Zuchtrinder auf der Versteigerung in Ried.

RIED. Die Preiserwartungen der Verkäufer orientierten sich an den relativ hohen Durchschnittspreisen der letzten Versteigerung. Diese Preise wurden dieses Mal nicht erreicht, die Preiserwartungen der Verkäufer somit nicht erfüllt. "Bedacht werden muss, dass es im Jänner in Oberösterreich noch eine Ankaufsbeihilfe des Landes OÖ für weibliche Zuchtrinder gab. Berücksichtigt werden muss auch, dass die Käufer aus dem Ausland derzeit Corona-bedingt nicht vor Ort sein können. Die Ankäufe werden von den Exportfirmen durchgeführt, ohne dass der Käufer direkt Einfluss auf den Preis nimmt", erklärt Josef Miesenberger, Geschäftsführer des Fleckviehzuchtverbandes Inn- und Hausruckviertel (FIH).

Hervorragende Qualität bei Erstlingskühen

Es konnten alle angebotenen Zuchtstiere verkauft werden. Den Höchstpreis erzielte ein genetisch mischerbig hornloser Evergreen-Sohn, gezüchtet von Mato Janjic. Dieser Stier wurde von der Bayern Genetik GmbH angekauft. Die meisten Stiere für den Natursprung wurden durch die geneticAustria für den Export nach Irland und Nordirland erworben. Von hervorragender Qualität waren die angebotenen Erstlingskühe. Der Durchschnittspreis betrug 1.931 Euro. Den Höchstpreis erzielte eine genetisch mischerbig hornlose Votary-Tochter vom Betrieb Steindl, St. Agatha.

Alle Kälber wurden verkauft

Das Angebot bei den trächtigen Kalbinnen war wesentlich größer als zuletzt. Das große Angebot wurde von den Firmen geneticAustria, Klinger und Schalk für umfangreiche Ankäufe genützt. Das Interesse der heimischen Landwirte war geringer als zuletzt. Den Höchstpreis erzielte der Kalbinnenaufzuchtbetrieb Pramendorfer aus Geboltskirchen für eine genetisch interessante Waban-Tochter. Die weiblichen Zuchtkälber verbesserten sich im Durchschnittspreis im Vergleich zur letzten Versteigerung um etwa 80 Euro. Es wurden alle 127 angebotenen Kälber verkauft. Der Preisanstieg im Vergleich zum letzten Markt ist erst auf den zweiten Blick ersichtlich, da bei der Jänner-Versteigerung der Durchschnittspreis durch einen Preisausreißer nach oben verzerrt war.

Die nächste Versteigerung in Ried findet am 30. März 2021 statt.

Den Höchstpreis von 12.000 Euro erzielte ein genetisch mischerbig hornloser Evergreen-Sohn, gezüchtet von Mato Janjic, erworben von der Bayern Genetik GmbH.
Den Höchstpreis von 2.300 Euro bei den Erstlingskühen erzielte der Betrieb Steindl aus St. Agatha, für eine mischerbig hornlose Votary-Tochter.


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