08.10.2016, 10:46 Uhr

Russisch lernen in St. Petersburg

16 SchülerInnen der Maturaklassen der HBLW Ried verbrachten im Rahmen ihres Russischunterrichts eine Woche in der faszinierenden Stadt St. Petersburg. Die SchülerInnen besuchten am Vormittag eine Sprachschule, daneben wurde aber auch die absolut beeindruckende Stadt erkundet, die mit ihren 2300 Schlössern, Palästen und Prunkgebäuden weltweit nur von Venedig übertroffen wird.

Die Stadt, eine Gründung von Zar Peter dem Großen, ist vor allem für ihre Klöster und Kathedralen berühmt, so wurden die Isaaks Kathedrale, die St. Nikolaus Kathedrale und die Bluterlöserkirche besichtigt. Der bekanntesten Sommerresidenz des Zaren, dem Peterhof, wurde ebenfalls ein Besuch abgestattet. Schon die Anreise auf dem Tragflügelboot war ein Erlebnis, der Blick auf den glamourösen Palast und die wunderschön angelegten, bereits herbstlich verfärbten Gärten mit ihren Wasserspielen war atemberaubend. Mit der Eremitage erkundete man eines der weltweit größten und bedeutendsten Museen mit 60.000 Exponaten und einem Archiv, das mit drei Millionen Objekten bestückt ist.
Besonders beeindruckte das nach dem Juwelier des Zaren benannte Fabergé-Museum. Die berühmten russischen Ostereier der Zarenfamilie interessierten dabei ebenso wie exquisite Schmuckstücke und wunderschön gestaltete Alltagsutensilien des Herrscherhauses. Zudem wurde noch der imposante Jussupow-Palast besucht, der die Lebenswelt des russischen Adels sehr anschaulich darstellt und in dem der berühmt-berüchtigte Heiler Rasputin ermordet wurde. Petrovskaja Akvatorija zeigt schließlich die berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt in detailgetreuen Miniaturausführungen.

Die ReiseteilnehmerInnen ließen sich auch die Öffnung der Newa-Brücken zwischen ½ 2 und 5 Uhr nachts nicht entgehen, wodurch die Stadt für dreieinhalb Stunden geteilt wird und große Schiffe passieren können.

Das typische russische Essen musste natürlich ebenfalls gekostet werden und schmeckte besser als gedacht. Man probierte unter anderem die berühmten Blinis (Palatschinken), Pelmenis (Teigtaschen), Tscheburekis (eine Art „Polsterzipf“) und die berühmte Rote-Bete-Suppe Borschtsch. Die fremde Lebensweise war von großem Interesse für die TeilnehmerInnen, vor allem die allgegenwärtige Putin-Verehrung, die ihren Ausdruck auf unzähligen, oft übertrieben anmutenden Souveniren findet, ist für uns unvorstellbar.

„Russisch in Russland zu lernen, ist eine tolle Sache, und St. Petersburg fasziniert durch die Dichte an beeindruckenden Sehenswürdigkeiten“, so eine Teilnehmerin.
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