Bibliotheken als Schlüssel zu neuen, nachhaltigeren Welten

Irene Rosenberger-Schiller (Voi Lebm!), Willi Hopfner und Hermann Hötzendorfer (Verein Lebensraum Donau-Ameisberg) und Hilde Müllner (Stadtbücherei Rohrbach).
  • Irene Rosenberger-Schiller (Voi Lebm!), Willi Hopfner und Hermann Hötzendorfer (Verein Lebensraum Donau-Ameisberg) und Hilde Müllner (Stadtbücherei Rohrbach).
  • hochgeladen von Annika Höller

BEZIRK (anh). Die Bibliotheken des Bezirkes leisten einen wertvollen Beitrag zur (Weiter)Bildung der Bürger und lassen diese mit ihren Büchern mitunter in ganz neue Gedankenwelten ein- und abtauchen. Mit dem Projekt "Bibliotheken öffnen Welten" des Vereins Lebensraum Donau-Ameisberg sollen sie nun speziell auch als Dreh- und Angelpunkt für nachhaltige Themen fungieren. Dafür hat sich der Verein das Leader-Projekt "Voi Lebm!" mit ins Boot geholt. "Wir haben uns auf die Suche nach einem finanziellen Unterstützer und Multiplikator begeben, der unsere Idee von Fair Trade weiterträgt, und sind fündig geworden", freut sich Willi Hopfner vom Vorstandsteam. Ihr gemeinsames Ziel ist es nun, unter dem Motto "Fair lesen verändert", den Fokus verstärkt auf Bücher und Aktionen rund um das Thema fairer Handel zu legen und so das Bewusstsein der Bevölkerung dafür zu stärken.

15 Bibliotheken des Bezirkes machen mit

Bei einer Auftaktveranstaltung mit den Büchereien haben sich 15 davon entschlossen, mitzuwirken. Ihre Aufgabe liegt vor allem darin, einen Buchbestand rund um den Themenkreis fairer Handel, kritischer Konsum, Klimawandel und faire Arbeitsbedingungen aufzubauen. Aber auch vermeintlich kleine Aktionen, wie etwa das Anbieten von Fair-Trade-Kaffee, könnten in Zukunft an diesen Orten der Begegnung Großes bewirken und zu Diskussionen bis hin zum Perspektivenwechsel führen. Als Starthilfe wurden den Bibliotheken je zwei Bücher kostenfrei zur Verfügung gestellt. Je nach Platz finden diese sogar in nachhaltigen Aufstellern aus Karton Platz – so auch in der Stadtbücherei Rohrbach. "Diese Idee haben wir uns von der Leader-Region Urfahr-West abgeschaut, so sind die Werke gut sichtbar und werden zugleich nachhaltig präsentiert", sagt Irene Rosenberger-Schiller, Projektkoordinatorin von "Voi Lebm!". Läuft das Projekt gut, so wird es vielleicht auf Schulen ausgeweitet. 

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen