Jugendplattform
Offenes Kulturhaus im Bezirk Rohrbach geplant

In Rohrbach-Berg soll ein offenes Jugend- und Kulturhaus errichtet werden.
  • In Rohrbach-Berg soll ein offenes Jugend- und Kulturhaus errichtet werden.
  • Foto: Foto: Anna Bräuer
  • hochgeladen von Sarah Schütz

ROHRBACH-BERG. Seit Jahren setzt sich die Jugendplattform des Bezirkes Rohrbach, rund um Anna Bräuer und Rita Schlagnitweit, für die Idee eines Offenen Jugend- und Kulturhauses (OKH) ein. Das Konzept ist auf vier Säulen aufgebaut. Einerseits soll offene Jugendarbeit in Form eines Jugendzentrums angeboten werden. Kulturarbeit ist der zweite wesentliche Bestandteil. Ziel ist es, kulturelle Veranstaltungen zu ermöglichen, die von den jungen Menschen selber organisiert und besucht werden. Dazu zählen Musik, Theater, Vorträge oder Diskussionsveranstaltungen. Auch ein Kulturcafé, in Form eines Sozialprojektes, wurde angesprochen. Neben dem Kaffeehausbetrieb können darin Ausstellungen und Vernissagen organisiert werden. Die dritte Säule steht für die Vernetzung von Freizeit-, Hilfs- und Beratungsangeboten für Jugendliche und junge Erwachsene. Der vierte und letzte Bereich widmet sich der Talent- und Bildungsarbeit in Form von offenen Kreativ-, Medien- oder Technologiewerkstätten. Außerschulische Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung von Talenten stehen hier im Vordergrund.

Das OKH Vöcklabruck ist ein Vorbild

Eine Delegation aus dem Bezirk schaute sich kürzlich das OKH Vöcklabruck als Modell an. „Das Offene Kulturhaus in Vöcklabruck hat genau unsere Idee wiederspiegelt“, so Anna Bräuer. Jolanda de Wit, Community Managerin und zuständig für Kommunikation und Vermietung im Kulturhaus, führte die Exkursionsteilnehmer durch das Gebäude. Es befindet sich mitten in der Stadt und ist seit 2012 kultureller Regionalversorger und bietet die Möglichkeit, Zukunftsprojekte auszuarbeiten. Die vielen Mitgestalter verfolgen die Vision, Räume und Wissen zu teilen und zur Verfügung zu stellen. Ob im wertschätzenden Umgang, in der bodenschonenden Instandsetzung eines Leerstandes oder in Form von möglichst klimafreundlichen Green Events. Insgesamt 17 Vereine mit  über 1.000 Mitgliedern, viele Einzelpersonen sowie zahlreiche Fördermitglieder bilden gemeinsam das OKH Vöcklabruck. Das Haus lebt durch ihr Engagement und durch die Menschen, die sie damit begeistern. „Dass es heute dieses offene Zentrum gibt, ist einer kleinen Kulturinitiative zu verdanken. Erst nach und nach ist das OKH geworden, was es heute ist“, berichtet de Wit.

Offene Werkstatt Salzburg

In Salzburg wurde die offene Kreativ- und Holzwerkstatt besichtigt. Sieben engagierte Pensionistinnen führen diese ehrenamtlich unter dem Motto: „Selber machen tut nicht nur der Seele gut“. Sie bieten der gesamten Bevölkerung eine gut ausgestattete Werkstatt und ihr Wissen.
„Es war wichtig, gut funktionierende Beispiele für offene Kulturhäuser kennenzulernen und zu besuchen. Nur wenn alle Beteiligten die gleiche Vorstellung haben, kann an der Entstehung eines Offenes Kulturhaus im Bezirk weitergearbeitet werden“, so Schlagnitweit. Wer Ideen für ein Offenes Kulturhaus in Rohrbach hat, kann sich an anna.braeuer@dioezese-linz.at wenden. In naher Zukunft wird eine Folgeveranstaltung stattfinden.

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