Negativer Bescheid
Verkauf von Böhmerwaldwasser vorerst gestoppt

Das Böhmerwaldwasser bleibt vorerst in Ulrichsberg.
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ULRICHSBERG (hed). Der Wasserrechtsbescheid der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach im Zusammenhang mit dem geplanten Wasserabfüllprojekt mit Tiefenbohrung in der Ortschaft Salnau fiel negativ aus. Das Projekt liegt damit vorerst auf Eis. 

Projektbetreiber Johannes Pfaffenhuemer will die Entscheidung von Experten prüfen lassen werde. „Daraus werden wir die weitere Vorgehensweise ableiten“, erläutert er. Manche Vorhaben würden eben länger dauern.

Gegner orten Weihnachtswunder

„Das Weihnachtswunder von Ulrichsberg und der Glaube an die Rechtsstaatlichkeit sind Realität geworden“, meint die AG Böhmerwaldwasser, die gegen das Projekt war. Die 9.000 Unterschriften einer ganzen Region gegen ein höchst umstrittenes privates Geschäftsvorhaben mit kostbarem Trinkwasser hätten sich ausgezahlt. „Couragierter Bürgerwiderstand und wohl auch die akute Wassernot im heurigen Sommer haben einen erfreulichen Erfolg gebracht." Der Bezirkshauptmannschaft zollte man Respekt und Anerkennung für die Entscheidung. 

Ulrichsbergs Bürgermeister Wilfried Kellermann zur Entscheidung: "Ich habe schon im Vorfeld öfters betont , dass die Endentscheidung über das Projekt bei der Behörde liegt. Als Gemeinde sind wir da nicht zuständig“.

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