Rallye-Cross
Alois Höller schaffte es in Ungarn trotz Ausritten auf das Siegerstockerl

Alois Höller erkämpfte sich den dritten Platz.
  • Alois Höller erkämpfte sich den dritten Platz.
  • Foto: Foto: AH-Racing/Karner
  • hochgeladen von Sarah Schütz

OEPPING. Auch wenn er im Finale um den Tagessieg zweimal kurzfristig vom Pfad abkam, durfte sich Rallyecrosser Alois Höller beim FIA-Zone-Lauf im ungarischen Maria Pocs über eine Podiumsplatzierung freuen. Der Oberösterreicher sah nach einem turbulenten Rennen als Dritter die Zielflagge.
Nach den Vorläufen ganz vorne mit dabei, nahm der Pilot das große Finale aus der ersten Startreihe in Angriff. Bei strömendem Regen ging er sofort in Führung und zahlte dafür in der ersten Kurve den Preis: Auf dem glatten Untergrund rodelte er ins Abseits und musste die Gegnerschaft ziehen lassen. Damit nicht genug: Wieder auf der Piste zurück, rutschte er – diesmal ohne großen Zeitverlust – erneut in einen Reifenstapel. Neuerlich fightete sich der Oeppinger zurück und brachte seinen etwas ramponierten Boliden doch noch auf dem dritten Rang ins Ziel.

Keine Erfahrungen im Regen

„Wir hatten ein Problem mit der Abstimmung, es hat sich wie auf Glatteis angefühlt. Ich bin mit dem Fiesta erstmals unter Rennbedingungen im Regen gefahren und hatte daher keine Erfahrungswerte. So gesehen muss ich mit dem dritten Rang zufrieden sein. Ich habe es einerseits doch noch auf das Podium geschafft und andererseits die Führung in der Meisterschaft verteidigt“, resümierte Alois Höller den ereignisreichen Renntag in Ungarn.

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