Zu Gast bei Grabner Metalltechnik
Funktionäre machten sich persönlich ein Bild von der Lehrlingssituation

WB-Bezirksobmann Höllinger und Kooperationsraumsprecher Kumpfmüller besuchten die Firma Grabner Metalltechnik GmbH mit einer willkommenen Abkühlung und besprachen mit Geschäftsführer Franz Grabner und Prokurist Johannes Grabner die aktuelle Lehrlingssituation im Bezirk Rohrbach.
  • WB-Bezirksobmann Höllinger und Kooperationsraumsprecher Kumpfmüller besuchten die Firma Grabner Metalltechnik GmbH mit einer willkommenen Abkühlung und besprachen mit Geschäftsführer Franz Grabner und Prokurist Johannes Grabner die aktuelle Lehrlingssituation im Bezirk Rohrbach.
  • Foto: Foto: WB Bezirk Rohrbach/Gierlinger
  • hochgeladen von Annika Höller

ROHRBACH-BERG. Für einen Großteil der rund 34.000 Jugendlichen österreichweit, die im heurigen Jahr eine Lehre starten, beginnt gerade der sogenannte „Ernst des Lebens“. Im vergangenen Jahr haben rund 4.800 Burschen und 2.600 Mädchen in Oberösterreich ihre Ausbildung in einem Lehrberuf gestartet. Alleine im Bezirk Rohrbach werden etwa 750 junge Erwachsene in 260 Lehrbetrieben ausgebildet. Auch der Vorzeigebetrieb Grabner Metalltechnik, den der Wirtschaftsbund mit einem Eis überraschte und der derzeit 25 Personen zählt, baut auf die Experten aus der eigenen Kaderschmiede. Verstärkung sucht das Traditionsunternehmen, dessen Geschichte bis auf die Gründung der damaligen Schmiede im Jahr 1879 zurückgeht, laufend. Auch Georg Kumpfmüller, Kooperationsraumsprecher des Bezirks-Wirtschaftsbundes für Donau-Ameisberg, kennt die Problematik aus seinem eigenen Betrieb: „Zeiten wie diese sind herausfordernd, weil man Fachkräfte benötigt, um gleichbleibende Qualität bieten zu können. Der aktuelle Fachkräftemangel ist in vielen Branchen spürbar. Die Ausbildung von Lehrlingen im eigenen Betrieb wirkt dem sinnvoll entgegen.“

Lehrberufe werden laufend modernisiert

Dass die Lehrlingszahlen in den vergangenen Jahren leicht steigen hängt laut WB-Bezirksobmann Andreas Höllinger auch mit den stetigen Optimierungen zusammenhängen: „Lehrberufe werden laufend modernisiert, konkrete Ausbildungstools entwickelt. Auch das Angebot der ‚Lehre mit Matura‘, Auslandspraktika oder die Anrechnung von Vorlehrzeiten oder Ausbildungen macht diesen Bildungsweg für Jugendliche attraktiv.“ Auch neue Berufsbilder wurden in den letzten Jahren geschaffen. 

Präferenzen bleiben gleich 

Die Präferenzen der Mädchen und Burschen haben sich in den letzten Jahren kaum gewandelt, wohl aber die Aufgabenbereiche und Tätigkeitsfelder: Bei den Mädchen steht an erster Stelle der Einzelhandel, gefolgt von einer Lehre als Bürokauffrau, Friseurin, Köchin oder Verwaltungsassistentin. Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz, Restaurantfachfrau, Metalltechnik, Hotel- und Gastgewerbeassistentin und Konditorin bilden den Rest der Top 10, die insgesamt 64,1 Prozent aller gewählten Lehrstellen betragen. Ähnlich bei den Burschen: 64,2 Prozent entscheiden sich für eine Lehre in den Bereichen Metalltechnik, Elektrotechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Einzelhandel, Installations- und Gebäudetechnik, Maurer, Tischlerei, Koch, Mechatronik oder Zimmerei.

Autor:

Annika Höller aus Rohrbach

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