28.09.2017, 13:09 Uhr

Severinmedaille für fünf Rohrbacher

Bischof Manfred Scheuer gratuliert Karl Lindorfer. (Foto: Foto: Diözese Linz/Reischl)
BEZIRK. Bischof Manfred Scheuer überreichte engagierten Christen die Severinmedaille. Dieses diözesane Ehrenzeichen ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement in den Pfarren. Diese Auszeichnung ging unter anderem an Karl Lindorfer aus Putzleinsdorf, Johann Saxinger aus Kollerschlag, Marianne List und Anneliese und Siegfried Wlasaty aus Ulrichsberg.

Die Leistungen von Karl Lindorfer aus Putzleinsdorf:

Das Engagement des jetzigen Volksschuldirektors, geboren 1966, begann in der Jungschar der Pfarre und des Dekanates. Von 1991 bis 1995 war er Diözesanvorsitzender der Kath. Jungschar.
Dieses Engagement setzte er nahtlos fort und waren sieben Perioden Mitglied im Pfarrgemeinderat. Als Pfarrer Friedrich Reischl 2003 tödlich verunglückte, hat Lindorfer als Pfarrgemeinderatsobmann wichtige Leitungsaufgaben übernommen.
Auch in den baulichen Angelegenheiten hat er sich engagiert. 2003 wurde das Pfarrheim St. Vitus fertiggestellt und gesegnet. Die Planungen waren nicht einfach. Karl Lindorfer war immer darum bemüht, dass das Anliegen schlussendlich von vielen mitgetragen wurde. 2012 ist das Pfarrheim abgebrannt. In den Wiederaufbau hat er sehr viel Zeit und Energie investiert. "Auch die Gestaltung der Liturgie ist Ihnen immer wichtiges Anliegen", sagt Bischof Scheuer in seiner Rede. 2008 wurde das 300-Jahr-Jubiläum der Pfarrkirche gefeiert. "Zu den Initiativen der Renovierung der Kirche haben Sie viele Impulse gegeben. Ihr wichtigstes Anliegen war immer die Einbeziehung möglichst vieler Menschen in das pfarrliche Leben Für dieses umfangreiche Mitwirken im kirchlichen Leben der Pfarre Putzleinsdorf bis hin zur Diözese sage ich ein herzliches „Danke“ und überreiche gerne die Severin-Medaille", sagte Bischof Scheuer.

Die Leistungen von Johann Saxinger aus Kollerschlag:

Der Betriebsleiter der Firma Internorm Sarleinsbach, geboren 1956, war in seiner Jugend Ministrant und Jugendleiter der Pfarre. Von 1992 bis heuer war er Mitglied im Pfarrgemeinderat. "Ab dem Jahr 2000 engagierten Sie sich besonders beim Bau des Pfarrhofes und Pfarrheimes", sagte Bischof Scheuer in seiner Rede. Von 2005 bis 2017 war Saxinger zugleich Obmann des Pfarrgemeinderates und des Fachausschusses Finanzen. In dieser Zeit war er verantwortlich für die Kirchturmrenovierung und die Anschaffung von fünf neuen Glocken, der Friedhof wurde erweitert und die Kirche wurde innen und außen renoviert. "Ihre Sorge gilt aber auch den Menschen in den Missionsländern. Sie waren über 20 Jahre Obmann der Kath. Männerbewegung. Dabei gelang es Ihnen, mit Unterstützung der Pfarrbevölkerung vier Missionsautos für die MIVA zu finanzieren. Damit verbunden ist auch Ihre Mitarbeit im MIVA-Kuratorium", so der Bischof. Für dieses Engagement überreichte er gerne die Severin-Medaille.

Die Leistungen von Marianne List aus Ulrichsberg:

Bereits seit 1973 ist Marianne List, geboren 1941, im Pfarrgemeinderat vertreten, und zwar im Fachausschuss Liturgie, seit 2007 ist sie dessen Obfrau. Ein ganz besonderes Anliegen ist ihr die Gestaltung der Gottesdienste in musikalischer Hinsicht: Sie zeichnet verantwortlich für das abwechslungsreiche Liedprogramm der Sonntagsgottesdienste, wobei sie wieder auch neue Lieder aus dem Gotteslob auswählt. "Seit über 50 Jahren sind Sie Mitglied des Kirchenchores und ziehen auch Ihre musikalische Familie immer wieder heran, ihren Mann als Organisten und ihre Kinder als Instrumentalsolisten und Sänger. Sie selbst sind eine begnadete Kantorin, entdecken aber auch die Talente anderer und können sie als Vorsänger gewinnen", lobte Bischof Manfred Scheuer die Geehrte. Als sehr aktives Mitglied der Kath. Frauenbewegung leistet List außerdem wertvolle Dienste bei vielen pfarrIichen Veranstaltungen. "Ihr Einsatz, Frau List, ist ein ganz wertvoller Beitrag zum Leben in der Pfarre Ulrichsberg. Dafür überreiche ich dankbar die Severin-Medaille", sagte Bischof Scheuer.

Leistungen des Ehepaares Anneliese und Siegfried Wlasaty:

Das Ehepaar Wlasaty kam 2001 nach Ulrichsberg und ist seither überaus engagiert im Dienste der Pfarre. Anneliese Wlasaty, geboren 1941, war Professorin am Stiftergymnasium Linz, vorwiegend für Latein. In Ulrichsberg ist sie seit mehreren Perioden Mitglied des Pfarrgemeinderates und auch dessen Schriftführerin. Die Liturgie gestaltet sie mit als Kommunionspenderin und als Mitglied im Kirchenchor. "Im Redaktionsteam für das Pfarrblatt haben Sie die Leitung übernommen. Die Wallfahrten und auch andere Fahren der Pfarre gestalten Sie als Reiseleiterin zur allgemeinen Zustimmung und Freude der Teilnehmerinnen und Teilnehmer", sagte Bischof Manfred Scheuer.
Siegfried Wlasaty, geboren 1939, war Lehrer und Direktor der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz. "Mit Ihrer liebenswürdigen und hilfsbereiten Art haben Sie als überzeugter Christ auch Bedeutendes geleistet im Dienste der Pfarre. Viele Jahre waren Sie Mitglied des Pfarrgemeinderates, in einer sehr entscheidenden Phase auch Obmann", sagte der Bischof in seiner Laudatio.  Wlasaty ist langjähriges Mitglied des Kirchenchores und war einige Zeit dessen Leiter. Zudem wirkt er in der Liturgie mit als Lektor, Kantor und Kommunionspender. "Um das neue Pfarrzentrum mit Leben zu erfüllen, haben Sie eine Reihe von Abendveranstaltungen mit bedeutenden Werken der Musik und Literatur gestaltet. Auf diese Weise wurde auch das Katholische Bildungswerk wieder aktiviert", sagte Bischof Scheuer und ergänzte: "Sehr geehrtes Ehepaar Wlasaty, für diese vielfältigen Dienste für die Pfarre Ulrichsberg und die Menschen dort danke ich sehr herzlich und überreiche gerne die Severin-Medaille."
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