"Unverschwendet" aus Rudolfsheim
Aus Mannerschnitten wird jetzt "Kein Gin"

Die Geschwister Cornelia und Andreas Diesenreiter: Gemeinsam mit dem Wiener Süßwarenhersteller Manner werden ab sofort Waffelbrösel vor der Tonne bewahrt und veredelt. | Foto: Unverschwendet
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  • Die Geschwister Cornelia und Andreas Diesenreiter: Gemeinsam mit dem Wiener Süßwarenhersteller Manner werden ab sofort Waffelbrösel vor der Tonne bewahrt und veredelt.
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Das Unternehmen namens "Unverschwendet", mit Sitz in Rudolfsheim, rettet künftig Manner-Backüberschüsse und veredelt sie zu Spirituosen. 

WIEN/RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Das Wiener Nachhaltigkeits-Unternehmen "Unverschwendet", das sich direkt am Schwendermarkt befindet, verwandelt Manner-Waffelbrösel in „Kein Gins“. Die umtriebigen Gründer, bestehend aus den Geschwistern Cornelia und Andreas Diesenreiter, waren bisher dafür bekannt, landwirtschaftliche Überschüsse, sprich Obst und Gemüse, aus ganz Österreich vor der Tonne zu bewahren.

Jetzt weitet das Unternehmen seine Rettungsstrategie auch abseits von landwirtschaftlichen Produkten aus, um die Lebensmittelverschwendung in noch größerem Stil einzudämmen. Zum Start des neuen Unterfangens geht "Unverschwendet" mit dem bekannten Süßwarenhersteller Manner eine Wiener Liaison ein.

Zwei Spirituosen aus Wacholder und Kakaobohne

Bei der Herstellung der knusprigen Manner-Waffeln in der Wiener Süßwarenfabrik entstehen täglich Backperlen: So nennt man die Teig-Überschüsse, wenn im Backprozess der Teig unter hohem Druck an den Seiten der Waffeleisen hervorquillt. Deshalb schaffen es leider nicht alle Waffeln ins begehrte Packerl. Tonnenweise Waffelbrösel bringt "Unverschwendet" nun zu "Gölles", der Manufaktur für edle Brände, die daraus zwei ganz spezielle Spirituosen destilliert: den „Kein Gin Dry“ mit Wacholder und Zitrusnoten als Botanicals und den „Kein Gin Chocolate“ auf Basis von Wacholder und Kakaobohnen.

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  • Laut aktuellen Studien des WWF gehen 40 Prozent aller produzierten Lebensmittel entlang der Wertschöpfungskette verloren.
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Den ungewöhnlichen Namen verdanken die „Kein Gins“ dem Lebensmittelgesetz, laut dem der Basisalkohol eines Gins aus landwirtschaftlicher Produktion stammen muss. Die gebrannten Waffelbrösel als Alkoholbasis sind hier dem Feld schon ein Stück zu weit entwachsen. Das tut ihrem Gin-Dasein aber keinen Abbruch und veredelt den Genuss sogar noch. Das "Unverschwendet"-Credo lautet: „Gemacht wie Gin, schmeckt wie Gin - darf aber nicht so heißen - also ‚Kein Gin‘!“

20.000 Euro durch Crowdfunding

Am 23. August startete "Unverschwendet" für die „Kein Gins“ eine einmonatige Crowdfunding Kampagne, im Zuge derer es die beiden Spirituosen zu besonders günstigen Konditionen zu erwerben gibt. Eine Summe von 20.000 Euro wollen die beiden Lebensmittelretter erreichen, um damit die erste Tranche „Kein Gins“ finanzieren und zukünftig noch größere Mengen an Waffelbröseln retten zu können. Auf die Unterstützerinnen und Unterstützer warten handnummerierte Flaschen.

Weitere Infos gibt’s hier.

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