12.02.2018, 10:42 Uhr

Pamipa: Kanga-Erfinderin launcht Schmuck-Kollektion

Die "Pamipa"-Familie: Andreas und Nicole Pascher mit ihrer neun-jährigen Tochter Pamina, der Namensgeberin der Schmuck-Kollektion.

Vom Fitness-Training zum eigenen Kinderheim: "Kanga"-Erfinderin Nicole Pascher unterstützt mit ihrem eigenen Schmucklabel "Pamipa" Sozialprojekte für Kinder.

WIEN. Begonnen hat alles mit "Winnie-the-Pooh" – oder eigentlich mit dem Känguru "Kanga": Nach der Figur aus der Geschichte benannte Nicole Pascher nämlich die Sportart, mit der sie seit 2008 junge Mütter fit macht. "Das Prinzip ist einfach: Wie der Name Kanga schon sagt, trägt die Mama während der Übungen das Baby in einem Beutel. So kann das Kind ganz entspannt die Nähe zur Mutter genießen", so Pascher.

Was die dreifache Mutter nach der Geburt ihrer Tochter Pamina entwickelte, ist mittlerweile ein Schlager in 30 Ländern – eine echte Erfolgsgeschichte. Diesen Erfolg will Pascher mit jenen teilen, denen es nicht so gut geht: Zusammen mit ihrem Mann Andreas brachte sie eine eigene Schmuckkollektion mit dem Namen "Pamipa" – benannt nach Töchterchen Pamina – auf den Markt.

Das Besondere: In einem fairen Partner-System werden edle Ketten, Armbänder und Anhänger von selbstständigen Unternehmerinnen europaweit vertrieben und mit den Gewinnen Charity-Projekte für bedürftige Kinder unterstützt.

Ein Traum wird wahr

Viele der Schmuckmodelle hat Paschers ältere Tochter Elaine entworfen. "Wir sind ein echtes Familienunternehmen. Es war mir wichtig, zu zeigen, dass Selbstverwirklichung, Business und Familienleben gut vereinbar sein können und müssen!"

Entstanden ist der Charity-Gedanke übrigens eigentlich schon vor 13 Jahren: Damals stellte Andreas Pascher seiner Frau auf einer gemeinsamen Wanderung die Frage: "Was ist dein größter Traum?" "Sie hat nur kurz überlegt und gesagt: ein eigenes Kinderheim", so Pascher. "In meiner damaligen, etwas romantischen Vorstellung würden wir auch dort wohnen und alle selbst betreuen", ergänzt Nicole Pascher. Ein schwedischer Freund der Familie, der eine Schmuckproduktion hat, gab schließlich den Stein des Anstoßes für das eigene Charity-Unternehmen.

Und das läuft bisher richtig gut: Für das Kinderheim C.O.S. in Bohol auf den Philippinen konnte ein eigener Kleinbus angeschafft und die Kapelle dort wieder aufgebaut werden. "Dank des Einsatzes unserer Care-Partner – inzwischen 500 europaweit – und aller Kunden können wir jetzt auch ein Kinderheim in Rumänien vor dem Schließen bewahren. In den nächsten Monaten wird schon renoviert." Und: "Wir wollen den Kindern und Jugendlichen auch eine gute Ausbildung und später eine Lehre ermöglichen. Sie sollen Englisch und Deutsch lernen, denn Bildung ist der einzig richtige Weg aus der Armut", ist Nicole Pascher überzeugt.

Nähere Details zum Charity-Schmuck gibt es online auf www.pamipa.info
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.