Ein Hauch von Orient

Gabriela Samra, Barbara Madlen und Mounya Amin ist die Leidenschaft für den orientalischen Tanz gemeinsam, mit dementsprechender Freude präsentieren sie diese Kunst immer wieder auf der Bühne.
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  • Gabriela Samra, Barbara Madlen und Mounya Amin ist die Leidenschaft für den orientalischen Tanz gemeinsam, mit dementsprechender Freude präsentieren sie diese Kunst immer wieder auf der Bühne.
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SALZBURG. Voll auf ihre Rechnung kamen Tanz-Freunde am Wochenende. „Yalla“, die Orientagala, von Gastgeberin Monika Boufous - als Tänzerin Mounya Amin - gekonnt auf die Tribühne Lehen gebracht, entzückte die zahlreichen Freunde und Fans. Mit ebenso viel Begeisterung wie Leidenschaft pflegt sie mit ihren Kolleginnen Barbara Madlen und Gabriela Samra als Gruppe „Shayadin“ den orientalischen Tanz.

Dazu ist jede für sich sowohl Solistin als auch Lehrerin. Überdies haben sie sich zum Ziel gesetzt, die orientalische Kultur mit all ihrer Schönheit, Sinnlichkeit und Lebensfreude in unseren Breiten bekannter zu machen, sowie als Tanzkunst gleichwertig neben dem bei uns üblichen klassischen Tanz zu präsentieren und durchzusetzen. Die Tänzerinnen zeigen klassischen Raqs Sharqi ebenso wie äpyptische Folklore und persische Tanzkunst. Elemente aus Pop, Rock, Musical und interkurlturelle Grenzgänge hatten auch Platz auf der Bühne. Für die leiblichen Genüsse sorgte an diesem Abend Abdul Saddik aus Marokko, gemeinsam mit Ehefrau Martina und Tochter Yasmin, sie luden zum orientalischen Buffet. Überglückllich genossen die Gewinner der Stadtblatt-Kartenverlosung Ferdinand und Sieglinde Markovitz den Abend, ebenso wie Ingrid Mauritsch und Petrus Forster-Sonnenburg.

Nachgeschenkt: Körperkult? Ja bitte!
In prachtvolle Gewänder gehüllt bewegten sich bei der Orient-Gala die Tänzerinnen leichtfüßig zu den mitreißenden Klängen. Die Gäste bekamen einen bunten Cocktail faszinierender Sinneseindrücke für Auge und Ohr geboten. Und genau diese Eindrücke machten den Reiz des Abends aus, denn insbesondere die erfahrenen Solo-Tänzerinnen hatten keine Scheu sich in ihrer ganzen weiblichen Pracht und Fülle zu zeigen. (Der einzige männliche Tänzer der Truppe schwang sein Bäuchlein ebenso flott und ausdauernd über die Bühne.)
„Wie wohltuend!“, denkt die geneigte Besucherin und ist mit sich und ihrer einen oder anderen nicht ganz so perfekten Körperregion versöhnt. Das haben uns andere Kulturen einfach voraus: je mehr „Frau“ da auf der Bühne steht, desto begeisterter das Publikum. Leidenschaft für den Tanz und geballte Frauenpower sind das Einzige, das zählt. Wer vom modernen Kult rund um faltenlose Haut, schlanken und makellosen Körpern die Nase voll hat, dem sei ein Besuch bei einem orientalischen Abend mit Bauchtanz wärmstens ans Herz gelegt. Diese Form des Körperkults lassen wir uns gerne gefallen.

Wo: TriBühne Lehen, Tulpenstraße 1, 5020 Salzburg auf Karte anzeigen
Autor:

Ricky Knoll aus Salzburg-Stadt

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