"Erdlinge" planen Gemüseanbau
- hochgeladen von Lisa Gold
Neue Flächen und eine Ausbildung zum Sensenlehrer im neuen Jahr
SALZBURG (lg). Selbst Obst und Gemüse anbauen, regional produzieren und eine alternative Wirtschaftsform fördern – mit diesem Gedanken riefen die "Erdlinge" vor einem Jahr ihren gleichnamigen Verein ins Leben. "Zudem wollen wir so auch die Artenvielfalt fördern und eine ganzjährige Versorgung mit unserem selbst angebauten Obst und Gemüse erreichen", erzählen die "Erdlinge" Erik Schnaitl und Antonia Osberger, die gemeinsam mit drei weiteren Salzburgern den Verein gegründet haben.
Kurs für Sensenlehrer
Die erste Errungenschaft war die rund 4.000 Quadratmeter große Wiese im Bereich der Salzachseen in Liefering. "Dort entstand unsere Streuobstwiese mit 20 Obstbäumen sowie Himbeer- und Haselstauden. Wir merken aber von unseren Mitgliedern immer wieder die vermehrte Nachfrage nach Gemüseanbau, deshalb planen wir im kommenden Jahr, die Böden der gepachteten Flächen aufzubereiten und das erste Gemüse anzupflanzen", schildert Schnaitl. Er selbst will die Ausbildung zum Sensenlehrer absolvieren, Antonia Osberger nimmt am Kurs für Kräuterpädagogik teil. "Wir stehen zu hundert Prozent hinter der Sache", so Osberger. Für das Projekt "Mutter Erde" sollen weitere Streuobstwiesen realisiert werden. "Dazu haben wir schon einige Flächen in der Stadt und im Umland zum Pachten in Aussicht", verrät Schnaitl. Ein Video finden Sie auf stadtblatt365.at
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