Palmbuschenbinden – Brauchtum für den guten Zweck

Landtagspräsident Dr. Josef Schöchl, Bezirksleiterin Franziska Niederreiter (Landjugend Bezirk Flachgau), Eva-Maria Kriechhammer (Landjugend Bezirk Flachgau), Matthias Mösl (ehemaliger Bezirksobmann Landjugend Bezirk Flachgau)
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  • Landtagspräsident Dr. Josef Schöchl, Bezirksleiterin Franziska Niederreiter (Landjugend Bezirk Flachgau), Eva-Maria Kriechhammer (Landjugend Bezirk Flachgau), Matthias Mösl (ehemaliger Bezirksobmann Landjugend Bezirk Flachgau)
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Bereits zum 25. Mal veranstaltete die Landjugend Bezirk Flachgau die Palmbuschen-Aktion. Über 200 Landjugendmitglieder des Landjugendbezirkes Flachgaus trafen sich in den letzten zwei Wochen, um in insgesamt 1.300 ehrenamtliche Arbeitsstunden mehr als 900 Palmbuschen vorzubereiten und zu binden. Am vergangenen Wochenende wurden die Buschen schließlich vor dem Heimatwerk Salzburg für den guten Zweck zum Verkauf angeboten.


Salzburg.
Der Brauch des Palmsonntages geht bis ins 4. Jahrhundert zurück und ist ab dem 7. Jahrhundert nachweisbar. „Der Brauch des Palmbuschenbindes erinnert an den Einzug Jesus Christi nach Jerusalem. Demnach ist er mit Palmzweigen und Segenssprüchen begrüßt worden“, erklären Bezirksleiterin Franziska Niederreiter und Bezirksobmann Markus Aigner. Der traditionelle Flachgauer Palmbuschen besteht aus sieben Bestandteilen: Palmkätzchen, Segenbaum, Zeder, Eibe, Buchs, Stechpalme, Wacholder und zusätzlich Weidenruten und Haselnussstecken. Die Bestandteile werden von den einzelnen Ortsgruppen gesammelt. Zusätzlich dazu wird der Palmbuschen noch mit bunten „Schoaten“ und einer Breze geschmückt.

Der Palmbuschenverkauf der Landjugend Bezirk Flachgau vor dem Heimatwerk Salzburg ist weitum bekannt. Zahlreiche Palmbuschen wurden außerdem von den BesucherInnen selbst gebunden und mit nach Hause genommen. Gesammelt wurde für den guten Zweck. „Der Reinerlös aus der Palmbuschenaktion kommt einem Landjugendmitglied zugute, welches vor kurzem einen schweren Arbeitsunfall erlitten hat“, so die Bezirksleitung.

Neben der Palmbuschenaktion ist auch das traditionelle Osterfeuer fixer Bestandteil vieler Lungauer Landjugendortsgruppen. „Es ist jedes Jahr wieder aufs Neue bemerkenswert, welcher Aufwand im Aufbau des Osterfeuers liegt. Dabei spielt auch die Kreativität eine große Rolle“, so Landesobmann Maximilian Brugger. In der Nacht zum Ostersonntag werden die Osterfeuer traditionell mit dem geweihten Feuer entzündet und erhellen die dunkle Nacht.

Text: Landjugend Bezirk Flachgau Martina Gerstl, Landjugend Salzburg Michaela Gassner
Foto: Landjugend Bezirk Flachgau, Landjugend Salzburg

Foto-Copyright: Landjugend Salzburg
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