Bei Baustellen
Stadt Salzburg verbessert die Barrierefreiheit
- Umbau für bessere Barrierefreiheit in der Fasaneriestrasse. Im Bild: v.l.: Kay-Michael Dankl (Baustadtrat), Peter Ebner (Behindertenbeauftragter Team Vielfalt), Herbert Seebauer (Bauhof)
- Foto: Stadt Salzburg/Alexander Killer
- hochgeladen von Lisa Gold
Im Rahmen von Baustellen will die Stadt Salzburg viele Hürden und Barrieren sukzessive abbauen, um so für mehr Barrierefreiheit zu sorgen. Zahlreiche Meldungen würden aus der Bevölkerung kommen
SALZBURG. Im Rahmen von Baustellen will die Stadt Salzburg viele Hürden und Barrieren sukzessive abbauen, um so für mehr Barrierefreiheit zu sorgen.
„Der schönste Park oder Supermarkt ums Eck nützt nur etwas, wenn man sie auch erreicht. Barrierefreiheit bringt allen etwas, von Familien bis zu Älteren. Der städtische Bauhof legt Schwerpunkte darauf, Gehsteigkanten anzupassen und Hürden abzubauen",
betont Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl.
Hinweise aus der Bevölkerung
Zahlreiche Meldungen würden aus der Bevölkerung kommen. Erst kürzlich hat die städtische Bauabteilung wichtige Gehsteigabsenkungen in der Goethestraße sowie im Kreuzungsbereich Rosa-Kerschbaumer-Straße und Jakob-Harringer-Straße fertiggestellt.
Auch beim Almkanal am Steg Praxmayrmühlweg wurde der Übergang barrierefrei umgestaltet. Anstatt einer Stufe ist jetzt eine Rampe dort. „Das war auch eine Maßnahme, die aufgrund einer Meldung an ‚SalzburgDirekt‘ passiert ist. Neben diesen Meldungen bekommen wir auch Anregungen vom Team Vielfalt der Stadt Salzburg“, sagt Herbert Seebauer, Dienststellenleiter des Bauhofs.
„Sei es im Rollstuhl, mit dem Rollator oder mit einer Gehhilfe – barrierefreie Übergänge in der gesamten Stadt sind eine Grundvoraussetzung, um eine aktive Teilnahme am Geschehen zu ermöglichen. Ich freue mich, dass hier viel weitergeht in der Stadt",
sagt dazu Peter Ebner, Behindertenbeauftragter der Stadt im Team Vielfalt.
Auch in der Fasaneriestraße auf Höhe der Schießstattstraße werden im Rahmen der Oberflächensanierung auch Gehsteigabsenkungen verbessert, damit der Gehweg barrierefrei nutzbar ist. Auch bei der Kreuzung Sterneckstraße und Linzer Bundesstraße sowie bei der Bushaltestelle Zeisigstraße folgen kleine Fräsarbeiten und Anpassungen des Straßenbelags.
„Barrierefreiheit ist keine Zusatzleistung, sondern Voraussetzung für echte Teilhabe. Mit jeder abgesenkten Gehsteigkante und jedem verbesserten Übergang machen wir Salzburg ein Stück inklusiver. Entscheidend ist, dass wir dabei auf die Erfahrungen und Hinweise der Menschen vor Ort hören und bestehende Barrieren konsequent abbauen,“
erklärt Stadträtin Andrea Brandner.
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