"Ein Sir im Anzug"
Harry Preuner startet mit ÖVP in den Wahlkampf

Wahlkampfauftakt der ÖVP im Sternbräu am Sonntag
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SALZBURG (lg). Mit einem Weißwurst-Brunch und Jazz-Musik im Sternbräu startete die Stadt-ÖVP rund um Bürgermeister Harald Preuner heute Sonntag in den Wahlkampf.
Rund 300 Gäste folgten der Einladung in die Stern-Galerie im ersten Stock von Hausherr Harald Kratzer - selbst Kandidat für die ÖVP bei der Gemeinderatswahl am 10. März. Darunter LH Wilfried Haslauer, Staatssekretärin Karoline Edtstadler, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, LHStv. Christian Stöckl, LR Stefan Schnöll, Alt-Landeshauptmann Franz Schausberger, Barbara Unterkofler und ihre Mutter Maria Haidinger (frühere ÖVP-Landesrätin). "Der Auftakt heute ist eine tolle Möglichkeit, um das Team noch einmal zusätzlich zu motivieren, um für Harry zu rennen. Der Wahlkampf ist immer eine spezielle Zeit, egal, ob in der Stadt oder im Land", sagte Pallauf.

Edtstadler: Veränderung im Land

Karoline Edtstadler nannte in ihren Grußworten das Thema Sicherheit als ein zentrales in Salzburg. "Es geht darum, das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken. Man spürt, dass die Veränderung in diesem Land begonnen hat und sie wird weitergehen." In Richtung Preuner meinte die Staatssekretärin, die selbst Oboe spielt: "Harry, du hast den Taktstock fest in der Hand und du wirst den Takt auch weiter vorgeben."

Haslauer: "Harry ist ein Sir im Anzug"

Einen musikalischen Bogen spannte auch LH Wilfried Haslauer in seiner einleitenden Rede: "Der Dirigent hat die Aufgabe, Dissonanzen auszugleichen, und dafür ist Harry der richtige Mann. Ich kenne ihn als sensiblen Menschen, der sehr ausgleichend agiert und zuhört. Als Bürgermeister 'kauft' man mit Harry nicht die Katze im Sack, sondern einen Sir im Anzug", so der Landeshauptmann über seinen langjährigen Freund Harald Preuner. Haslauer hob einmal mehr den internationalen, toleranten und entspannten Charakter der Mozartstadt hervor, welchen "man auch weiter bewahren muss."

Preuner: "Wahlkampf ist wie eine Bergtour"

Weniger mit einem Orchester - "es hat bei mir gerade einmal zur Blockflöte gereicht" - aber viel mehr mit einer Bergtour verglich anschließend Harald Preuner den bevorstehenden Wahlkampf. "Die Stichwahl soll dann unser letzter großer Gipfel sein, den wir erklimmen wollen."
Thematisch seien Verkehr, Wohnen, Sicherheit, Bildung und Kultur zentral. Die Verlängerung der Lokalbahn bis zum Schloss Mirabell sei freilich nur ein Anfang sein. "Natürlich ist eine verlängerte Lokalbahn nur ein erster von vielen Schritten. Wenn wir nur allein dafür so viel Geld ausgeben würden, um die Leute bis zum Mirabellplatz zu bringen, können wir sie gleich mit der Sänfte hereintragen", sagte ein kämpferischer Preuner.
Beim Thema Sicherheit setzt man auf die Einrichtung einer Stadtwache, die Kontrolltätigkeiten durchführen soll und durch Präsenz das Sicherheitsgefühl in manchen Stadtteilen heben soll.

Klares Ziel der ÖVP sei der Bürgermeister und mindestens elf Mandate im Gemeinderat. "Ohne entsprechende Mehrheiten im Gemeinderat kann der Bürgermeisterjob ein sehr brotloser sein", so Preuner.

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