Machtkampf zwischen Magistratsdirektion und amtsführendem Bürgermeister

Vizebgm. Harald Preuner präsentierte seine Wahl-Kampagne vor Journalisten
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Zwischen Preuner – der ja seit Heinz Schadens Rücktritt die Stadt Salzburg politsch führt – und der Magistratsdirektion ist es am Dienstag zum Eklat gekommen: Denn in der Magistratsdirektion – sie wird von einem früheren engen Mitarbeiter Heinz Schadens geleitet, der im SWAP-Prozess ebenfalls nicht rechtskräftig schuldig gesprochen worden war – habe sich geweigert, Anwaltsrechnungen und das dazugehörende Leistungsverzeichnis aus dem SWAP-Prozess an das städtische Kontrollamt zu übermitteln, aus rechtlichen Bedenken. Dagegen sei rechtlich aber nichts einzuwenden, so Preuner. "Deshalb habe ich heute, Freitag, der Magistratsdirektion die Weisung erteilt, diese Unterlagen sofort an das Kontrollamt zu übermitteln."

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Deshalb und aufgrund umfangreicher Budgetsitzungen habe er, Preuner, – anders als seine fünf Konkurrenten im Kampf um das Amt des Bürgermeisters – bisher kaum Zeit gehabt sich um den Wahlkampf zu kümmern. Dafür hat der amtsführende Bürgermeister der Stadt Salzburg aber ohnehin seinen ÖVP-Stadtparteigeschäftsführer Peter Mitgutsch. Er gibt 135.000 Euro für den Wahlkampf von Harald Preuner aus. "Mehr haben wir nicht – und das geben wir gerne aus", sagt er.

Dass Preuner tatsächlich Bürgermeister wird, davon gehen Mitgutsch und Preuner aus. Bestärkt werden sie durch eine eigene Umfrage unter 400 Salzburgern, die zeige, dass 55 Prozent der Salzburger mit Preuners Amtsführung zufrieden sind. Und: Anders als in der Bezirksblätter-Umfrage liegt Preuner in der ÖVP-Umfrage bei der Stichwahlfrage mit 42 Prozent in den Rohdaten deutlich vor SPÖ-Kandidat Bernhard Auinger (34 Prozent) - bei 24 Prozent Unentschlossenen.

Inhaltlich will sich Preuner im Wahlkampf bei den Themen Verkehr, leistbares Wohnen, Sicherheit, Wirtschaft und Kultur als die beste Wahl für Salzburg positionieren.

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