Mehr Leben für den Kajetanerplatz

Belebung für den Kajetanerplatz wollen ÖH-Mandatarin Marlene Krickl (JUNOS), Baustadträtin Barbara Unterkofler und Paul Oblasser (AG)
  • Belebung für den Kajetanerplatz wollen ÖH-Mandatarin Marlene Krickl (JUNOS), Baustadträtin Barbara Unterkofler und Paul Oblasser (AG)
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SALZBURG (lg). Im Zuge der Neugestaltung des Kajetanerplatzes führte die Österreichische Hochschülerschaft auf Initiative von Neos-Stadträtin Barbara Unterkofler eine Umfrage durch, in der Anregungen der Salzburger Studenten abgefragt wurden. „Das Kaiviertel und vor allem der Kajetanerplatz sind für unsere Studenten aufgrund der Nähe zum Uni Campus Nonntal nicht nur Durchzugsachse, sondern auch Aufenthaltsort. Deshalb ist es wichtig, dass auch sie die Chance haben, ihre Inputs einzubringen", so Unterkofler, die bei der Auswertung der Umfrage große Überschneidungen mit jenen Anregungen sieht, die bisher von den Anrainern an sie herangetragen wurden. "Ganz wichtig ist für uns Studenten der Wunsch nach einer kompletten Verkehrsberuhigung des Platzes sowie eine konsumfreie Zone, am liebsten auf einer Grünfläche. Um in dieser konsumfreien Zone auch arbeiten zu können, wünschen sich die Studenten Sitzgelegenheiten und nach Möglichkeit WLAN. Damit würde der Platz zum Verweilen einladen", führt ÖH-Mandatarin Marlene Krickl von den Junos aus. Für das Kaiviertel generell bräuchte es für eine Belebung mehrere Bars und mehr Platz für Kunst, etwa durch bunte Wände. Eine mögliche Idee wäre laut Unterkofler die Öffnung des Gartens beim Chiemseehof.

Trend: "Urban Gardening"

„Der Garten gegenüber der Kajetanerkirche in der Pfeifergasse steht im Eigentum des Landes. Eine Öffnung würde nicht nur das Gesamterscheinungsbild des Platzes deutlich aufwerten, sondern den Salzburgern auch ein Naherholungsgebiet mitten in der Stadt bieten. Im Trend liegt auch das ‚Urban Gardening', von einigen Umfrageteilnehmern wurde auch ein öffentlicher Kräuter- und Gemüsegarten angedacht. Durch die direkte Nähe zum Chiemseehof wäre in Absprache mit der Landesregierung bestimmt auch die Einrichtung eines öffentlichen WLANs möglich.“

Das sagen die Stadtpolitiker dazu:

Hannelore Schmidt (SPÖ):
"Bei der Neugestaltung des Kajetanerplatzes sollten unbedingt die dort ansässigen Geschäftsleute, aber auch die Uni Salzburg miteinbezogen werden. Gemeinsam mit dem Gartenamt sollte man die ansprechende Gestaltung überlegen, ich denke hier auch an ‚Urban Gardening' und entsprechende Grünflächen."

Delfa Kosic (ÖVP):
„Mit dem neuen Gericht und dem sanierten Pflaster wird der Kajetanerplatz bald ein echtes Schmuckstück, das zum Verweilen einlädt. Für mich wäre das der ideale Platz für die erste sogenannte ‚Smartbench’ Salzburgs, wo sich Salzburger und Touristen kurz niedersetzen, um ihr Handy aufzuladen oder über WLAN im Internet zu surfen.“

Bernhard Carl (Bürgerliste):
"Worauf wir Wert legen, das sind Sitzgelegenheiten OHNE Konsumzwang. Ein Begrünen des Platzes dürfte nicht ganz einfach werden, trotzdem sollte man sich Möglichkeiten ansehen, wie der Kajetanerplatz etwas grüner werden könnte, z.B. entlang des Gerichts. Märkte abzuhalten ist sicher auch eine gute Möglichkeit."

Erwin Enzinger (FPÖ):
"Mit Wochenmärkten – ähnlich der Schranne – mit Produkten aus der Region, etwa Kulinarik oder Handwerk, könnte man den Kajetanerplatz gut beleben. Wichtig ist dabei die Qualität. Bei der Gestaltung des Platzes sollte man auf einen pflegeleichten Belag achten, einen goldenen Asphalt brauchen wir nicht."

Christoph Ferch (Liste Salz):
"Das Wichtigste ist, dass man sich an der ursprünglichen Schönheit des Platzes orientiert. Es bringt nichts, wenn der Platz wie ein Fremdkörper im Vergleich zu den historischen Altstadthäusern wirkt. Durch Wochenmärkte könnte man den Platz zusätzlich beleben, wesentlich ist dabei die Qualität. Schlimm wäre eine Verramschung."

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Autor:

Lisa Gold aus Salzburg-Stadt

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