18.01.2018, 10:41 Uhr

Ein Tipp für die alpine Sicherheit

Dieser Tipp stammt von Hans Wallinger von der Alpinpolizei Salzburg. (Foto: Alpinpolizei Salzburg)

Eisklettern setzt – wie alle Bergsportarten – eine sorgfältige Planung voraus.

"Im Zweifelsfall lohnt es sich, von einem Bergführer begleitet zu werden", weiß Hans Wallinger, Landesausbildungsleiter der Alpinpolizei Salzburg. Eine sehr gute körperliche Verfassung mit Klettertraining ist Grundvoraussetzung.

Wichtig ist die genaue Beobachtung der Schneesituation schon mehrere Tage vor der Tour: Liegt die Tour im Lawineneinzugsgebiet, wie ist die Wettervorhersage oder gab es starke Temperaturschwankungen im Gebiet? Wichtig ist es, hier alle Infos zur geplanten Tour einzuholen und diese, falls nötig, auch rechtzeitig abzubrechen.
Die Tourenauswahl und die Länge sollten auf jeden Fall unter dem eigenen Können liegen. Als Seilerster ist ein Sturz ins Seil unbedingt zu vermeiden, da man sich ansonsten mit großer Wahrscheinlichkeit verletzen würde. Das ist keineswegs vergleichbar mit Kletterstürzen im Fels.

Notwendig sind gut geschliffene Steigeisen, Eisgeräte, Eisschrauben, neue und wasserabweisende Seile, optimale Bekleidung mit mehreren Schichten sowie Reservehandschuhe usw. Die Ausrüstung sollte ausschließlich für das Steileisklettern verwendet werden.
Zur Ausrüstung gehören außerdem Erste-Hilfe-Ausstattung, Handy, Stirnlampe, Wärmepackungen, bei lawinengefährdeten Zu- und Abstiegen LVS-Gerät, Schaufel und Sonde.

Mehr Tipps & Infos auf www.alpin.salzburg.at
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