19.12.2017, 14:19 Uhr

Süß oder sauer, herb oder lieblich" - Der Christkindlmarkt schmeckt

Kulinarik am Salzburger Christkindlmarkt Foto: Mike Vogl - VOGL-PERSPEKTIVE.AT - 30.11.2017 Frische Austern gibts bei Hannes AIcher am Stand von Kneidl - Fisch & mehr

Beim kulinarischer Weihnachtsbummel rund um den Dom haben wir Klassiker entdeckt und so manche Überraschung.

SALZBURG (lin). Am Salzburger Christkindlmarkt gibt es eine Menge zu entdecken. Von Handwerkskunst, über Weihnachtsdekoration bis hin zum Kitsch - und alles wird gekauft. Aber der größte Weihnachtsmarkt des Landes ist darüber hinaus auch eine Art Feinschmecker-Freiluftrestaurant. Jahrelang wurde die Kulinarik definitiv vernachlässigt. Es gab Glühwein aus dem Container und beim Essen waren die Auswahl und die Qualität nie wirklich berauschend. Das hat sich in den vergangenen Jahren geändert.

Geheimtipp für Gourmets

Man findet am Stand der Famile Kneidel aus Ainring, nebst über der Flamme gegartem Lachs, auch frische „Fin de Claire“ Austern und dazu serviert Hannes Aicher französischen Champagner. Nur ein paar Stände weiter steigt den Gästen der Duft von frischem Brot in die Nase. Die Bäckerbrüder Alfons und Franz Neumeier verwöhnen die Gäste mit warmer, vegetarischer Quiche. „Da sind Lauch, Käse, Karotten, Paprika und andere leckere Gemüse drinnen und natürlich viel Käse“, erklärte Maria Mörgenthaler, während sie sich an einer Tasse heißen Tee wärmt. Aber auch Veganer kommen am Salzburger Christkindlmarkt nicht zu kurz. Das Team des Kaffestandl, verwöhnt die Besuchermit warmen veganen Waffel, Baumkuchen und veganen Crepe, die auf der Zunge zergehen.

Herhafte Klassiker mit Niveau

Gleich daneben, am Intreff vor dem großen Christbaum steht die Zwettler´s Alm, deren Team beinahe rund um die Uhr frische Kasnocken zubereitet und mit Zwiebel und einer geheimen, aber sehr geschmackvollen Vierkäsemischung serviert. Daneben, am Domplatz trifft man die Christkindlmarkt-Insider. Sie stehen sich beim Stand der Familie Engelmann an, um nebst heißer Maroni, eine Tasse des einzigartigen Eierlikörpunsches zu kosten. Wem der zu süß ist, der kann getrost zum Prosecco- oder Ap­erolpunsch greifen und dazu einen frisch gebackenen warmen Krapfen essen.


Ein absolutes Muss

Die gebrannten Mandeln gehören einfach dazu. Dieses Jahr gibt es beui der Mandelbrennerei einige interessante Variantgen: „Von kleinen gebrannten Pinienkernen über Macadamianüsse, Pecan- und Walnüssen bis hin zu den großen Paranüssen haben wir fast alles was das Herz begehrt. Unsere Produkte werden frisch vor Ort zubereitet und zwar in traditionellen, sich dreghenden Kuperfkesseln. Das lieben die Besucher“, freuten sich dier Brennerinnen Sarah Fellner und Margaritha Prossinger und kosten selbst eine der leckeren Nussvariationen, die auch mit Kokos, Karamel oder mit Eierlikör verfeinert werden. Wer kein Kalorienzähler ist und die Weihnachtszeit auch kulinarisch genießen will, der ist rund um den Dom bestens aufgehoben – wohl bekomms.
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