UEFA Super Cup
Salzburg wird zur Bühne für Europas Fußball-Elite

Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Bürgermeister Bernhard Auinger und FC Red Bull Salzburg-CEO Stephan Reiter. | Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
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Erstmals wird der UEFA Super Cup in Salzburg ausgetragen. Das Duell zwischen Champions-League- und Europa-League-Sieger bringt internationales Flair, wirtschaftliche Impulse und große Erwartungen für Stadt und Region.

SALZBURG. Wenn am 12. August 2026 die besten Klubmannschaften Europas aufeinandertreffen, schreibt Salzburg ein neues Kapitel seiner Sportgeschichte. Erstmals wird der UEFA Super Cup in der Red Bull Arena ausgetragen – ein Ereignis, das weit über den Fußball hinaus Bedeutung hat. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Bürgermeister Bernhard Auinger sowie Stephan Reiter, CEO des FC Red Bull Salzburg, die zentralen Eckpunkte des Großereignisses vor. Gespielt wird ab 21 Uhr – im Fokus steht das traditionsreiche Aufeinandertreffen zwischen den Siegern der UEFA Champions League und der UEFA Europa League.

„Für die Fans ist das eine einmalige Gelegenheit, zwei europäische Topklubs zu erleben“, betont Karoline Edtstadler. Gleichzeitig sieht sie im Event eine internationale Bühne für Salzburg: Die Stadt könne sich „bei Gästen und einem Millionenpublikum als eine der schönsten und sichersten Reisedestinationen weltweit präsentieren“.

Der UEFA Super Cup Pokal. | Foto: FC Red Bull Salzburg / Fabian Weirather
  • Der UEFA Super Cup Pokal.
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Impulse für Wirtschaft und Tourismus

Die Erwartungen an den Super Cup sind hoch. Das Land Salzburg verbindet mit der Austragung gleich mehrere Ziele: kurzfristige wirtschaftliche Effekte, nachhaltige touristische Aufmerksamkeit und eine langfristige Positionierung als internationaler Sportstandort. Edtstadler verwies darauf, dass Salzburg bereits jetzt ein gefragter Trainingsort für internationale Spitzenklubs sei. „Der Super Cup verdichtet dieses bestehende Profil auf höchstem Niveau“, erklärte sie. Namen wie Liverpool, Bayern oder Paris Saint-Germain könnten auch 2026 zu den Finalisten zählen – ein zusätzliches Zugpferd für die internationale Wahrnehmung.

Im Bild (v.l.): Heidi Strobl, interimistische Geschäftsführerin der Tourismus Salzburg GmbH (TSG), Leo Bauernberger, Geschäftsführer, SalzburgerLand Tourismus GmbH, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und FC Red Bull Salzburg-CEO Stephan Reiter mit dem UEFA Super Cup Pokal. | Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
  • Im Bild (v.l.): Heidi Strobl, interimistische Geschäftsführerin der Tourismus Salzburg GmbH (TSG), Leo Bauernberger, Geschäftsführer, SalzburgerLand Tourismus GmbH, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und FC Red Bull Salzburg-CEO Stephan Reiter mit dem UEFA Super Cup Pokal.
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Stadt setzt auf Organisation und Beteiligung

Auch Bürgermeister Auinger sieht im Event großes Potenzial – und klare Aufgaben für die Stadt. „Der UEFA Super Cup ist ein außergewöhnliches internationales Sportereignis und für Salzburg eine große Chance“, sagte er. Besonders wichtig sei es, die Balance zwischen Großveranstaltung und Alltag zu halten.

Die Stadt plane umfassende Maßnahmen rund um Mobilität, Sicherheit und Fanangebote. Gleichzeitig soll die lokale Bevölkerung aktiv eingebunden werden. „Der Super Cup soll nicht nur ein internationales Großereignis sein, sondern auch einen spürbaren Mehrwert für die Salzburgerinnen und Salzburger schaffen“, so Auinger.

Organisation läuft seit Monaten

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen bereits seit Ende 2025. Eine gemeinsame Projektgruppe aus Stadt, Land, Tourismusorganisationen, Klub und UEFA arbeitet an der Umsetzung. „Wir freuen uns auf dieses Großereignis, das nicht nur für unseren Klub, sondern für die gesamte Region ein bedeutendes Highlight darstellt“, erklärte Stephan Reiter. Die Entscheidung der UEFA sei das Ergebnis intensiver und „vertrauensvoller Gespräche“.

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Leo Bauernberger, Geschäftsführer, SalzburgerLand Tourismus GmbH mit dem UEFA Super Cup Pokal. | Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
  • Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Leo Bauernberger, Geschäftsführer, SalzburgerLand Tourismus GmbH mit dem UEFA Super Cup Pokal.
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Begleitet wird das Spiel von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Am Residenzplatz entsteht ein öffentlich zugängliches Fan-Festival mit Sport, Kultur und Entertainment. Zusätzlich werden am Spieltag zentrale Treffpunkte für die Fans eingerichtet, um für Stimmung und geordnete Abläufe zu sorgen. Bereits Wochen vor dem Anpfiff soll eine „Trophy Experience“ die Stadt in Fußballstimmung versetzen: Die wichtigsten europäischen Klubtrophäen werden an mehreren Standorten präsentiert.

Nicht zuletzt können auch Freiwillige Teil des Events werden. Die UEFA sucht Volunteers, die aktiv an der Organisation mitwirken möchten – ganz im Sinne eines Großereignisses, das nicht nur in Salzburg, sondern gemeinsam mit der Stadt stattfinden soll.

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Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Bürgermeister Bernhard Auinger und FC Red Bull Salzburg-CEO Stephan Reiter. | Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
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Im Bild (v.l.): Heidi Strobl, interimistische Geschäftsführerin der Tourismus Salzburg GmbH (TSG), Leo Bauernberger, Geschäftsführer, SalzburgerLand Tourismus GmbH, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und FC Red Bull Salzburg-CEO Stephan Reiter mit dem UEFA Super Cup Pokal. | Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Leo Bauernberger, Geschäftsführer, SalzburgerLand Tourismus GmbH mit dem UEFA Super Cup Pokal. | Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
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