Sportlerportrait: Max Hageneder will zu Olympia 2020

Max Hageneder, Judoka aus Kirchham, will 2020 bei den Olympischen Spielen teilnehmen. | Foto: Privat
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KIRCHHAM. Der 21-jährige Judoka Max Hageneder ist in seinem Sport schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Der Gewinner von zahlreichen Landes- und Staatsmeistertiteln ist auch fixer Bestandteil der Bundesligamannschaft der Judo Union Kirchham.

Hageneder trainiert seit 2002 in seinem Heimverein und konnte sich seit 2012 jährlich für Jugend-Europa- und Weitmeisterschaften qualifizieren. 2015 wurde der junge Judoka zum "Spitzensportler des Jahres im OÖ-Nachwuchsleistungssportmodell" gewählt und konnte den Preis von Sportlandesrat Michael strugl entgegennehmen.
"In der kleinen Ortschaft Kirchham betreiben wir schon seit 47 Jahren einen sehr erfolgreichen Judoverein. Unser Ziel ist es unser Nachwuchskämpfer an die Spitze zu führen, was uns bei Max gelungen ist", erklärt David Pühringer, Obmann der Judo Union Kirchham. "Die Judo-Familie besteht in Österreich aus fast 25.000 Kämpfern, Max steht an der Spitze als einer von nur fünf Herren im Österreichischen Nationalteam."
Nur sein Nervernflattern müsse er Pühringer zufolge noch besser in den Griff bekommen.
Trotz seines sprotlichen Erfolges ist Hageneder jedoch auf "der Matte" geblieben und hilft im Verein, wo er kann. "Max ist vor allem für unsere Nachwuchskämpfer ein großes Vorbild. Seine Erfolge sind für viele Schüler ein Antrieb, noch ein bisschen mehr zu trainieren, um eines Tages auch so gut zu sein", ist sich Rupert Beiskammer, Trainer und Sportlicher Leiter des Vereins, sicher.
Als kurzfristiges Ziel hat sich Hageneder gesetzt, sich für die allgemeine EM 2016 zu qualifizieren und im U23-Bewerb die Goldmedaille zu holen. "Ein großes, etwas längerfristiges Ziel ist aber die Quailifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Japan", so der Athlet. Diese finden in Tokio statt und die Judobewerbe werden im Kodokan ausgetragen, der Geburtsstätte des Judosports. "Dort zu trainieren und an einem Wettkampf teilnehmen zu können, wäre der Wahnsinn."

Fotos: Privat

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