Aktiv tätig werden gegen den Schmerz im Rücken

Vom Schmerz zur Beweglichkeit: Ein spezifisches Übungsprogramm bringt Abhilfe - Bewegung soll schließlich Spaß machen.
  • Vom Schmerz zur Beweglichkeit: Ein spezifisches Übungsprogramm bringt Abhilfe - Bewegung soll schließlich Spaß machen.
  • Foto: Vithera
  • hochgeladen von Tamara Zopf

BEZIRK (tazo). Rückenschmerzen zählen schon seit längerem zu den sogenannten „Volkskrankheiten". Dies ist auf mehrere Faktoren der modernen Lebensweise zurückzuführen. Der Alltag fordert immer weniger Bewegung und dafür immer mehr gleichbleibende Belastungen wie Fabriksarbeit oder Belastungshaltungen im Büro. Rückenschmerzen können also viele unterschiedliche Ursachen haben. "Dies kann sehr wohl auch einmal eine verspannte Muskulatur sein. Meist liegen aber andere Ursachen zu Grunde, die eine verspannte Muskulatur zur Folge haben. In jedem Fall sollte man die Ursache der Rückenschmerzen abklären lassen, damit die entsprechende Behandlung erfolgen kann", weiß Eva Eder, Physiotherapeutin vom Vital- und Therapiezentrum Vithera in Schärding. Rückenschmerzen sind in allen Altersgruppen gleichermaßen zu finden. Lediglich in der Ursache unterscheiden sich die Altersgruppen. Liegt bei einem jungen Menschen oft ein Bandscheibenvorfall oder ein traumatisches Ereignis zu Grunde, sind bei älteren Menschen meist Verschleißerscheinungen der Bandscheiben oder Wirbelsäule die Ursache. Ebenso Schuld für den lästigen Schmerz können muskuläre Verspannungen, Bandscheibenvorfall, Verschleißerscheinung der Wirbelsäule bis hin zu Wirbelbrüchen und ausstrahlende Schmerzen von Problemen im Bauchraum ausgehend, sein. "Besonders belastend für unseren Rücken sind sitzende Tätigkeiten, schweres Heben und immer gleich bleibende Bewegungen. Grundsätzlich ist Bewegung immer ratsam. Treten dabei allerdings Schmerzen auf, sollte man andere Bewegungsformen wählen. Schmerz ist immer als Warnsignal des Körpers anzusehen.
Ich würde jedem Patienten mit Rückenschmerzen raten, sich von einem Arzt oder Therapeuten beraten zu lassen, welche Form der Bewegung für ihn gut ist. Ein Physiotherapeut kann außerdem ein spezifisches Übungsprogramm für den Patienten erstellen. Dabei kann man die sportlichen Vorlieben des Patienten mit einbeziehen. Bewegung soll schließlich Spaß machen", so Eder. Um Rückenschmerzen vorzubeugen sollte man sich also aktiv um seinen Körper kümmern. Dabei ist eine gute Beweglichkeit genauso wichtig wie eine gut trainierte Muskulatur. Um dies zu erreichen gibt es natürlich viele Wege. Jeder muss seine individuellen sportlichen Vorlieben für sich herausfinden.

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