Freinberger Herbst
In 40 Jahren blieben von über zehn Wirten nur mehr drei übrig
- Eröffnung Freinberger Herbst im Jahr 2007 beim Weinbeißer – v. l.: die heutige Wirtin Simone Diebetsberger, der seinerzeitige Kapsreiter Prokurist Franz Haslehner (heute Vertriebsleiter der Vilshofener Brauerei Wolferstetter), der damalige Freinberger Tourismusobmann Karl-Heinz Diebetsberger (+ im Jänner 2013) und der seinerzeitige Bürgermeister von Freinberg Johann Schachner (+ im Februar 2023).
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„Der Freinberger Herbst“ gilt seit rund 40 Jahren als feste Tradition in der Gemeinde – auch heuer wieder. Dabei sind nur mehr wenige Gastrobetriebe übriggeblieben.
FREINBERG. Alles begann 1984 bei einem mehrtägigen Ausflug der Trachtenmusikkapelle Freinberg in die Südsteiermark, wo die Freinberger eine Freundschaft mit dem südsteirischen Weinbauort Kitzeck schlossen. Mit dabei im höchsten Weindorf Europas waren damals auch der langjährige Freinberger Tourismusobmann Weinbeißerwirt Karl-Heinz Diebetsberger und Bürgermeister Johann Schachner. Im ersten Jahr nach der geschlossenen „weinseligen Freundschaft“ wurde in Freinberg eine „Steirische Woche“ eingeführt und in den folgenden Jahren entwickelte sich dann der „Freinberger Herbst" zu einer Marke.
Von "Steirischer Woche" zum "Freinberger Herbst"
- Der Freinberger Herbst war auch eine Bühne für Künstler aus der Region. Dieses Bild entstand vor 35 Jahren bei einer Vernissage im Kellerraum des Restaurant Blaas. Von rechts: Der damalige Kulturausschussobmann Erwin Ortanderl, Freinbergs langjähriger Ortschef Johann Schachner (+ im Februar 2023), der seinerzeitige Bezirkshauptmann Alfred Kimberger (+ im Juni 2023) und Freinbergs Tourismusobmann Weinbeißer Karl-Heinz Diebetsberger (+ im Jänner 2013).
- Foto: Franz Gruber
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Damals bei der "Steirischen Woche" gab es in Freinberg noch zahlreiche Wirte die sich daran mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten beteiligten. Und zwar die Gasthäuser „Zur Mauth“, Haibacher Hof, Nibelungenstüberl Hinding, Faberhof Schildorf, Restaurant Blaas, Gasthof Pension Schatzberger in Hanzing, Weinbeißerwirt in Freinberg, Landgasthaus Hubert Wirth in Hareth, Gasthaus Madl in Saming und der Wildpark Freinberg. Später gesellte sich noch die Familie Schraml mit dem Lokal "Topfit" hinzu. Außerdem wurden die kulinarischen Wochen mit Künstlerausstellungen, meist mit Künstlern aus der Region, Volksmusikantentreffen und Kabarettabende umrahmt.
Heute nur mehr drei Wirte
- Eröffnung Freinberger Herbst am Dorfplatz im Jahr 2007.
- Foto: Franz Gruber
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Doch auch in Freinberg blieben die Uhren nicht stehen und die Wirte wurden immer weniger. Heuer sind nur mehr drei Gastrobetriebe dabei: das Restaurant Blaas (1. bis 3. Oktober mit „Gerichte der goldenen Jahreszeit“), das Landgasthaus Wirth z‘ Hareth (7. bis 11. Oktober mit „Tradition trifft Moderne) sowie der Weinbeißerwirt (15. bis 18. Oktober mit „Ente gut – alles gut.“).
- Natürlich gibt es auch wieder das herbstlich eingefärbte „Freinberger Herbstbier“. Gebraut von der Brauerei Baumgartner unter der Ägide von Diplombraumeister Michael Moritz.
- Foto: Franz Gruber
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Natürlich gibt es auch wieder das herbstlich eingefärbte „Freinberger Herbstbier“. Gebraut von der Brauerei Baumgartner unter der Ägide von Diplombraumeister Michael Moritz. Die Auftaktveranstaltung zu der kulinarischen Reise in den Freinberger Gasthäusern findet in den letzten Jahren immer am Tag des Erntedankfestes am Ortsplatz statt. Dieses Jahr am Sonntag, 27. September von 10 bis 18 Uhr.
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