Interview
Landesfeuerwehr-Vize bald aus Schärding?

Schärdings FF-Kommandant Michael Hutterer bewirbt sich fürs Amt des Vize-Landesfeuerwehrkommandanten.
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  • Schärdings FF-Kommandant Michael Hutterer bewirbt sich fürs Amt des Vize-Landesfeuerwehrkommandanten.
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Schärdings FF Kommandant Michael Hutterer will Vize-Landesfeuerwehrkommandant werden.

SCHÄRDING (ebd). Im Interview spricht Hutterer darüber, warum er sich am 29. Mai zur Wahl stellt, wie hoch er seine Chancen einschätzt und welche Pluspunkte er vorzuweisen hat.

Herr Hutterer, warum haben Sie sich überhaupt für diesen Posten beworben?
Hutterer: Ich hab mich bereits 2011 bei einer Zwischendurchwahl darum bemüht und damals mit 27:33 der Stimmen verloren. Beworben habe ich mich, weil es für mich die Möglichkeit bieten würde, auf Landesebene – an vorderster Reihe – mit gestalten zu können. Das würde mich sehr interessieren, weil mir sehr viel am Feuerwehrwesen liegt – schon von Kindheit an.

Was glauben Sie, spricht für Michael Hutterer?
Ich bin seit 25 Jahren als Funktionär bei der FF Schärding tätig – seit fast 20 Jahren als Kommandant. Ich verfüge über ein gutes Netzwerk und kann mit den Leuten ganz gut. Ich glaube auch, dass ich es bei der FF Schärding nicht alles verkehrt mache. Schließlich sind wir eine ständig wachsende Organisation, die auch keine Nachwuchsprobleme hat und in deren Reihen so viele Aktive wie noch nie sind. Deshalb bin ich schon der Meinung, dass ich nicht chancenlos bin.

Wie viele Bewerber gibt es aktuell offiziell?
Neben mir noch einen. Aber man kann sich bis zum Tag der Wahl bewerben.

Und wie läuft so eine Wahl ab? Wer ist da eigentlich alles stimmberechtigt?
Stimmberechtigt sind die 50 Abschnitts-Feuerwehrkommandanten sowie die 18 Bezirkskommandanten. Rund einen Monat vor der Wahl kommt es vor den Wahlberechtigten zu einer Vorstellungsrunde.

Zuerst Stellvertreter und dann Landesfeuerwehrkommandant?
Nein, das wird es sicher nicht werden, weil der wohl nachrückende, neue Landesfeuerwehrkommandant im selben Alter sein wird wie ich. Aber das könnte eine durchaus interessante Teamarbeit sein.

Wie wollen Sie bei den Wahlberechtigten für Pluspunkte sorgen?
Ich werde versuchen, durch Qualität zu überzeugen. Im Feuerwehrwesen hat sich in den vergangenen Jahren viel geändert. Ich habe etwa bei der neuen Gesetzgebungsgeschichte mitgearbeitet. Außerdem habe ich beim Schärdinger Hochwasser 2013 bewiesen, dass ich durchaus Großeinsätze leiten kann. Schließlich waren 3.500 Einsatzkräfte im Einsatz. Ich bin jetzt 44 Jahre. Ich fühle mich durchaus noch in der Lage, in dieser Funktion die Jugend begeistern zu können.

Sie wurden gerade erst mit 100 Prozent als Schärdinger Abschnitts-Feuerwehrkommandant bestätigt. Im Falle des Falls müssten Sie auch alle regionalen Ämter zurücklegen, oder?
Ja, das würde sich sonst zeitlich nicht mehr ausgehen. Aber ich habe das bereits im Vorfeld allen Betroffenen – auch den Kameraden der FF Schärding – mitgeteilt. Deshalb freut es mich umso mehr, dass ich trotzdem 100 Prozent der Stimmen erhalten habe.

Und wie würde es beruflich weitergehen?
Da der stellvertretende Landesfeuerwehrkommandanten-Posten ein Full Time Job wäre, würde ich mich von meiner Arbeit karenzieren lassen.
Fotos: Markus Furtner

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