Winterbetrieb
Aprés Ski: so nicht mehr!

In der heurigen Saison wird das Aprés Ski Vergnügen wohl eingeschränkt sein.
  • In der heurigen Saison wird das Aprés Ski Vergnügen wohl eingeschränkt sein.
  • Foto: pixabay
  • hochgeladen von Florian Haun

BEZIRK (fh). Der Wintertourismus ist zweifelsohne ein starkes, wirtschaftliches Zugpferd für unsere Region. Die Bergbahnen in der Region machen Millionenumsätze und investieren Jahr für Jahr weiter in die Infrastruktur.

Es kommt nicht von ungefähr, dass in Tourismusgebieten wie dem Zillertal die modernsten Liftanlagen Europas stehen und Beförderungskapazitäten von 3.000 bis 4.000 Personen pro Stunde zum "guten Ton" gehören. Wenn nicht gerade "Corona" ist brummt das Geschäft auf den Berghütten, in den Restaurants und nicht zuletzt beim Aprés Ski. Für selbiges wird es in der nächste Saison wohl massive Einschränkungen geben denn Kanzler Kurz hat unlängst verkündet, dass Aprés Ski in der bisherigen Form vorerst nicht mehr stattfinden wird. Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen werden in diesem Jahr wohl nicht stattfinden können. 

Ischgl als Vorreiter?

Ischgl hat aus den Ereignissen im letzten Winter gelernt und nun frühzeitig ein Gesundheits- und Sicherheitskonzept erstellt, das über die behördlichen Vorgaben hinaus geht. Das Maßnahmenpaket umfasst unter anderem gratis Multifunktionstücher zu jedem Skipass, eine eigene Contact-Tracing-App, Screenings für Gäste und Mitarbeiter sowie tiefgreifende Einschnitte in die Après Ski-Szene.
Während der Fahrt in Kabinen- und Sesselbahnen sowie Schleppliften ist – wie in öffentlichen Verkehrsmitteln – ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. Auch bei den Skipass-Kassen, in den Zugangs- und Ausstiegsbereichen der Seilbahnen sowie in den Stationen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Gleiches gilt für WC-Anlagen, Skidepot und -shops und in den Skibussen. Damit auch wirklich jeder Wintersportler einen solchen Mund-Nasen-Schutz besitzt, gibt es entsprechende Multifunktionstücher zu jedem Skipass geschenkt.

Desinfizierung

Zusätzlich werden alle Seilbahnkabinen mehrmals am Tag mit speziellen Kaltvernebelungsgeräten desinfiziert. Auch die Skibusse, Sportshops, Skidepots, WC-Anlagen und Aufzüge werden so täglich desinfiziert. Eine Limitierung der Personenzahl im Skigebiet ist vorerst nicht vorgesehen. Diesen Schritt behalten sich die Bergbahnen aber vor. Mit organisierten Anstehbereichen sollen eng zusammenstehende Personengruppen vermieden werden.

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