Infrastruktur
Recyclinghof neu ist in Planung

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FÜGEN/HART (fh). Die Corona-Krise hat deutlich gezeigt, dass der Recyclinghof Fügen nicht mehr zeigemäß ist und es eine Sanierung bzw. einen Umbau braucht.

Seit es in der Gemeinde Hart i. Z. auch keine Möglichkeit mehr gibt seine Wertstoffe loszuwerden stößt man zusehends an die Kapazitätsgrenzen und die Situation wird sich in nächster Zeit kaum verbessern. Der Recyclinghof Fügen muss umgebaut werden und die Pläne dafür sind schon sehr konkret. Fügens Bürgermeister Dominik Mainusch erklärt gegenüber der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion, dass man bereits die Vorkehrungen getroffen haben um den Umbau zu ermöglichen. "Bereits vor der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass die Kapazitäten nicht mehr ausreichen und wir werden uns, was den Umbau betrifft an Recyclinghöfen wie jenem in Mayrhofen oder Schwaz orientieren. Es soll ein zweckmäßiger Bau werden der das Entladen vereinfacht und einen reibungslosen Ablauf garantiert", so Mainusch.

Erweiterung nötig

Richtung Norden hat man bereits mit einem Fügener Landwirt Verhandlungen geführt um 3.000qm Grundfläche für die Erweiterung anzukaufen. "Wir konnten hier bereits eine Einigkeit herbeiführen und planen eine Bauvolumen von ca. 1,5 Millionen Euro. Wir werden über den Winter ausschreiben und, wenn möglich, im Frühjahr mit dem Umbau beginnen. Die Fertigstellung soll dann im Herbst erfolgen. Dass eventuell mit Verzögerungen zu rechnen ist kann man nicht ausschließen aber ich freue mich, dass wir das Projekt endlich angehen können", so Mainusch. 
Eine Herausforderung wird sicherlich, dass der Betrieb am Recyclinghof während des Umbaus weiterlaufen wird. 

Daka oder ATM

Bis dato wird der Recyclinghof Fügen von der Fa. Daka betrieben. Ob das so bleibt ist nicht klar denn es könnte sein, dass die ATM (Abfallwirtschaft Tirol Mitte) den Betrieb übernimmt. "Die ATM begleitet den Prozess des Umbaus und wir werden uns im Zug des Projektes entscheiden wer der Betreiber wird. Was mich persönlich freut ist, dass auch die Gemeinde Hart hier ihr volle Unterstützung zugesagt hat und wir hier eine gemeinsame Lösung erarbeiten können", so Mainusch.

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