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Stärkung der Meisterausbildung Milchtechnologie in der HBLFA Tirol

Ronald Zecha (Direktor HBLFA Tirol), Johann Költringer (Geschäftsführer des Milchverbandes Österreich), Klaus Dillinger (Leitung der Abteilung Forschung und Service an der HBLA Tirol), Bundesminister Norbert Totschnig, Helmut Petschar (Präsident des Milchverbandes Österreich) | Foto: BM für Landwirtschaft
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  • Ronald Zecha (Direktor HBLFA Tirol), Johann Költringer (Geschäftsführer des Milchverbandes Österreich), Klaus Dillinger (Leitung der Abteilung Forschung und Service an der HBLA Tirol), Bundesminister Norbert Totschnig, Helmut Petschar (Präsident des Milchverbandes Österreich)
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Die Grünland-Bewirtschaftung und die damit einhergehende Produktion von Milch und Milchprodukten ist ein wesentlicher Bestandteil der landwirtschaftlichen Wertschöpfung in Österreich. Damit das so bleibt, muss die Ausbildung unserer Fachkräfte in diesem Bereich gesichert sein.

ROTHOLZ (red). Zur langfristigen Sicherung der Meisterausbildung Milchtechnologie haben der Milchverband Österreich (MVÖ) und das BML eine Grundsatzvereinbarung getroffen, mit dem Ziel, an der HBLFA Tirol eine optimale Ausbildung und Vorbereitung für die Meisterprüfung zu entwickeln und einzurichten. Diese Grundsatzvereinbarung ist ein klares Standortbekenntnis vom Milchverband Österreich und dem BML an die HBLFA Tirol. Damit soll sichergestellt werden, dass der strategische Fachkräftebedarf der österreichischen Milchwirtschaft nachhaltig gedeckt wird.

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig:

„Die Grünland- und Viehwirtschaft ist nicht nur zentraler Bestandteil unserer heimischen Landwirtschaft, sondern auch wichtiges Kulturgut. Der hohe Flächenanteil von über 50% Grünfläche an der landwirtschaftlichen Nutzfläche sorgt für einen hohen Selbstversorgungsgrad von Milch und Fleisch in Österreich. Der Erhalt der Eigenversorgung und Produktion in Österreich hat oberste Priorität. Durch die Grundsatzvereinbarung setzen wir einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Ausbildung in der Milchwirtschaft und zur Sicherung von Fachkräften für die Zukunft. Tirol bietet auch aufgrund der Grünland- und Bergbauernlandwirtschaft beste Voraussetzungen für die Sicherung der Ausbildung und ist damit ein besonders geeigneter Standort.“

Präsident des Milchverbands Österreich Helmut Petschar:

„Für die heimische Milchwirtschaft sind bestens ausgebildete Mitarbeiter sehr wichtig für die internationale Wettbewerbsfähigkeit, besonders eine hochwertige Meisterausbildung zum Milchtechnologen. Ich erachte daher die in Rotholz geschaffenen baulichen und organisatorischen Voraussetzungen sowie die gut funktionierende Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt Rotholz als sehr wichtig für den weiteren Ausbau und die Absicherung des Milchstandortes Österreich.

Hintergrundinfo:

Die Milchviehbetriebe erwirtschaften mit einem Produktionswert im Jahr 2023 von über 2 Milliarden Euro einen Anteil von rund 18 % an der landwirtschaftlichen Produktion und stellen damit einen der bedeutendsten landwirtschaftlichen Sektoren in Österreich dar. Die österreichischen Molkereien beschäftigen ca. 5800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die auf höchstem Qualitätsniveau produzieren. Der Umsatz auf Molkereiebene betrug zuletzt ca. 4 Milliarden Euro. Das Erfolgsmodell der Milchwirtschaft gründet dabei unter anderem auf modernen Produktionsmethoden und einer fundierten Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Um die österreichische Milchwirtschaft weiter zu stärken, hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML) mit der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt (HBLFA) Tirol eine hochmoderne Bildungs- und Forschungseinrichtung geschaffen. Diese Einrichtung, in die erheblich in Infrastruktur und Ausstattung investiert wurde, bildet bereits jetzt Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung sowie Lebensmittel- und Biotechnologie aus. In Kooperation mit der Landeslehranstalt Rotholz und der Tiroler Fachberufsschule (TFBS) Schwaz-Rotholz werden insbesondere Synergien im Lehrberuf Milchtechnologie genutzt, um dringend benötigtes Fachpersonal auszubilden.

Die darauf aufbauende Meisterausbildung im Bereich Milchtechnologie, durch welche die Wissensweitergabe gesichert werden soll, erfolgt an der HBLFA Tirol. Durch eine Anpassung der Ausbildungsinhalte des Vorbereitungslehrganges zur Meisterprüfung Milchtechnologie an die neue Prüfungsordnung, werden zukünftig Meister in der Milchtechnologie im nationalen und europäischen Qualifikationsrahmen den Absolventinnen und Absolventen eines facheinschlägigen Bachelor-Studiums gleichgestellt.

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Ronald Zecha (Direktor HBLFA Tirol), Johann Költringer (Geschäftsführer des Milchverbandes Österreich), Klaus Dillinger (Leitung der Abteilung Forschung und Service an der HBLA Tirol), Bundesminister Norbert Totschnig, Helmut Petschar (Präsident des Milchverbandes Österreich) | Foto: BM für Landwirtschaft
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