Gemeinderatswahl 2022
Zillertaler Wahlgeschichten
- Im Zillertal wird's in vier Gemeinden am 13.3. nochmal spannend. In Fügenberg, Hart, Stumm und Mayrhofen ist die Bürgermeister-Entscheidung vertagt.
- Foto: Haun
- hochgeladen von Florian Haun
ZILLERTAL. Die Wahlschlacht ist geschlagen und vielerorts ist die Aufregung nun vorbei. In insgesamt 10 Gemeinden der Region (inkl. Wattens) wird es eine Stichwahl geben und auch im Zillertal wird es am 13.3. noch einmal spannend.
Eine der ersten Gemeinden, welche in die Stichwahl um den Bürgermeistersessel ging, war Fügenberg. Der amtierende Bürgermeister Josef Fankhauser konnte 38,32 % der Stimmen für sich verbuchen und hatte somit einen hauchdünnen Vorsprung vor seinem Herausforderer Josef Unterweger (36,17 %). Der dritte Bürgermeisterkandidat, Helmut Emberger, konnte 25,51% der Stimmen erreichen.
Die nächste Stichwahl findet ebenfalls im vorderen Zillertal und zwar in der Gemeinde Hart statt. Hier entscheidet sich das Rennen am 13.3. zwischen dem amtierenden Vizebürgermeister Daniel Schweinberger (44,67%) und seinem Konkurrenten Hannes Eberharter (42,13%). Beide Kandidaten konnten mit ihren Wahllisten 6 Mandate für den Gemeinderat erreichen. Ein Mandat geht an den dritten Bgm.-Kandidaten Werner Bösch. Ihm könnte in Zukunft bei strittigen Entscheidungen im Gemeinderat die Rolle des "Züngleins an der Waage" zukommen.
Stumm und Mayrhofen
In der Gemeinde Stumm kommt es ebenfalls zur Stichwahl und zwar zwischen dem amtierenden Bürgermeister Fritz Brandner (40,58%) und seinem Herausforderer Franz Kolb (42,08%). Der dritte Bgm.-Kand. Georg Wechselberger erreichte 17,34 %. Die Liste "L(i)ebenswertes Stumm" machte aus dem Stand drei Mandate im Gemeinderat. Der Wahlkampf geht auch in der Gemeinde Mayrhofen weiter. In der Tourismushochburg musst die amtierende Bürgermeisterin Monika Wechselberger (43,93%) in die Stichwahl gegen Hansjörg Moigg (43,17%). Die beiden weiteren Kandidaten Markus Bair (10,20%) und Sebastian Hönigsberger (2,70%) sind abgeschlagen. Für Spannung ist, angesichts des äußerst knappen Rennens zwischen Moigg und Wechselberger jedenfalls gesorgt.
Fest im Sattel
So mancher Bürgermeister im Zillertal wurde zwar gefordert, hatte aber am Wahltag Grund zur Freude. Andreas Egger (Aschau: 62,92%), Dominik Mainusch (Fügen: 76,26%), Klaus Gasteiger (Kaltenbach: 55,51%), Friedrich Steiner (Ramsau: 59,56%), Franz Hauser (Schwendau: 54,83%) und Robert Pramstrahler (Zell a. Z.: 54,53%) konnten sich klar gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Die höchste Wahlbeteiligung im Bezirk gab es in Gallzein mit 92,60 Prozent und die niedrigste in Uderns mit 34,56%. Bgm. Josef Bucher war in Uderns allerdings die einzige Wahl.
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