Bucher schenken sich nichts!

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Vergangene Woche wurde der Zufahrtsweg zur Hofstelle von Hannes Ausserladscheiter von Bgm. Otto Mauracher gesperrt. Tags darauf wurde die Sperre jedoch wieder aufgehoben und jetzt ist ein heftiger Streit zwischen den beiden Kontrahenten entbrannt. Ausserladscheiter und Mauracher lassen kein gutes Haar aneinander.

BUCH (fh). Hannes Ausserladscheiter, Bauer am Fröhlerhof, ist derzeit nicht allzu gut auf Buchs Bürgermeister Otto Mauracher zu sprechen. Nachdem dieser vergangene Woche den Zufahrtsweg zu seinem Hof gesperrt hat ist Feuer auf dem Dach. Was Ausserladscheiter auf seinem Hof genau plant ist nicht klar. Derzeit finden jedoch, laut seiner Aussage, Vorarbeiten für die Errichtung einer Pferdekuppel statt – nicht mehr und nicht weniger. „Die Kompetenz für diese Genehmigung liegt bei der Bezirkshauptmannschaft Schwaz. Die zuständigen Beamten haben die Sachlage und ihre Entscheidung mit enormer Gründlichkeit durchgeführt und abgesichert. „Die Genehmigung ist durch 2 umfangreiche, positive Gutachten untermauert. Eines davon kommt seitens der Tiroler Landesregierung.“ Das gesamte Bewilligungsverfahren dauerte mehrere Monate und fand in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft und dem Amt der Tiroler Landesregierung statt“, gibt sich Ausserladscheiter kämpferisch.

Unterlagen nicht bekommen?
„Bürgermeister Mauracher behauptete kürzlich in einem Medienbericht, er wisse nicht worum es geht obwohl ihm die umfassenden Projektunterlagen und Gutachten schon im Vorfeld übermittelt wurden“, erklärt Hannes Ausserladscheiter. Bürgermeister Otto Mauracher sieht die Sache etwas anders: „Wir haben bis heute keine Unterlagen von Herrn Ausserladscheiter bekommen. Er stützt sich in seinen Aussagen auf das umwelt- und abfallrechtliche Gutachten. Das hat aber nichts mit der baurechtlichen Genehmigung durch die Gemeinde zu tun. Keiner weiß was Herr Ausserladscheiter eigentlich auf seinem Hof machen will und die Nachbarn überlegen bereits eine Sammelklage“, gibt Mauracher kämpferisch.

Vor geraumer Zeit ist auf besagtem Zufahrtsweg ein schrecklicher Unfall passiert. Diese Unfall wurde nun erneut mit dem Zufahrtsweg in Verbindung gebracht was besonders Hannes Ausserladscheiter sauer aufstößt: „Die in Maurachers kürzlich erschienenem Medieninterview im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall genannte Firma ist ein Geschäftspartner des Bürgermeisters. Diese ist im Firmengebäude Maurachers eingemietet. Ich finde es bedauerlich von ihm, diesen tragischen Fall und die Beteiligten nach eineinhalb Jahren noch einmal unnötig durch die Tiroler Medien zu ziehen. Es wäre menschlicher von Mauracher, das persönliche Gespräch mit dem betroffenen Firmeninhaber zu suchen, der unter demselben, gemeinsamen Dach arbeitet“, äzt Ausserladscheiter. Bürgermeister Otto Mauracher kontert: „Ich habe in der Gemeinde unter anderem für die Sicherheit der Bevölkerung Sorge zu tragen. Jeder kennt den besagten Weg und wenn hier ein 2,50 Meter breiter LKW fährt ist die Sicherheit nicht mehr gegeben. Die Aushubdeponie von Ausserladscheiter hat keine Priorität und außerdem gelten für ihn dieselben Gesetze wie für jeden anderen Gemeindebürger auch. Dass ich hier eine Medienkampagne initiiert hätte weise ich entschieden zurück. Die Anrainer fühlen sich durch die Vorgehensweise von Ausserladscheiter bedroht und das muss ich respektieren“, so Mauracher.

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