09.11.2016, 09:33 Uhr

Hörl teilt gegen die Grünen aus

BEZIRK (red). In der Debatte um Lösungsmodelle und eine national gültige Vereinbarung die Mindest- und Grundsicherung betreffend, fordert Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl die Tiroler Sozialreferentin Christine Baur auf, endlich mit zu arbeiten: „Es bringt nichts, an ideologisch fundierten Positionen fest zu kleben und die Realitäten bewusst zu ignorieren, während alleine im vergangenen Jahr über 500 Menschen nur wegen der hohen Sozialleistungen nach Tirol gezogen sind. Es ist kein sozialer Ansatz, Anspruchs-Touristen zu erzeugen und die Steuerzahler weiter zur Kasse zu bitten. Oder hat Frau Baur vergessen, wo denn das Geld für diese dem Grunde nach sinnvollen Sicherungsinstrumente herkommt?“

Harte Worte

Hörl: “Wir werden nicht akzeptieren, wenn aus falsch verstandener Solidarität die Menschen mit überbordenden Sozialleistungen aktiv vom Arbeitsmarkt fern gehalten werden und andere sich um weniger Geld Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr für ihr Einkommen anstrengen müssen. Dahinter steckt in Wahrheit ein Angriff auf all jene, die sich was geschaffen haben! Denn immerhin können Menschen, die sich eine Wohnung, ein Haus oder anderes erarbeitet haben nicht ungehindert von Grund- und Mindestsicherung profitieren. Damit greifen Baur und Konsorten wieder mal nicht die internationalen Großkonzerne und die wahren Vertreter des Großkapitals an, sondern holen sich das Geld wieder von den Leistungsträgern. Es bleiben weniger als 2 Monate, um endlich zu einer Lösung mit dem Sozialminister zu kommen. Bei aller Skepsis meinerseits wäre es wünschenswert, wenn Stöger und die Sozialreferenten endlich auf die Tube drücken würden. Bundesweit ist eine Lösung die in 9 Bundesländern und nicht in 7 oder 6 gilt."
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