10.09.2014, 08:00 Uhr

Verkehrslösung Fügen: So soll`s gehen

FÜGEN (fh). Nachdem in der vergangenen Woche bekannte wurde, dass man sich von Seiten der Gemeinde in Fügen zu einer Verkehrslösung durchringen konnte tauchte natürlich die Frage auf wie genau die Trassenführung sein wird und für welche Lösung man sich nun schlussendlich entschieden hat. Die BEZIRKSBLÄTTER haben den Fügener Bürgermeister Walter Höllwarth um Auskunft gebeten und der Ortschef hat das Projekt anschaulich dargestellt.

Was lange währt

Die ersten Pläne für ein Verkehrslösung rund um Fügen wurden bereits in den 90er Jahren geschmiedet und es gab immer wieder heftigste Debatten rund um den Verkehrsfluss. So wie das aktuelle Vorhaben präsentiert wurden soll wird man kurz vor der Zillertaltenne die Straße unterhalb der Bahntrasse in östliche Richtung durchziehen (keine Unterflurtrasse). Ungefähr auf Höhe des Spar-Geschäftes an der jetzigen B 169 würde die Straße abgesenkt was sich auch durch den natürlichen Verlauf des Geländes (Niveaunterschied) ergibt. Laut Bürgermeister Höllwarth wäre ein Lärmschutz in diesem Bereich kein Problem. Auf Höhe der Fa. Wetscher käme ein Linkgsabbieger nach Hart und die Straße verläuft weiter taleinwärts bis zum Kreuzungsbereich Binder Holz wo man in die bestehende Straße einmünden würde. Die jetzige B 169 würde im Zuge des Projektes zur Gemeindestraße umfunktioniert.

Verhandlungen kommen

Mit LHStv. Josef Geisler hat man in der Landesregierung einen wichtigen Partner der selbst großes Interesse daran hat eine Lösung voranzutreiben. Der Ball liegt nun beim Land Tirol, welches auch die Verhandlungen mit den zahlreichen Grundbesitzern führen muss. LHstv. Josef Geisler erklärt gegenüber den BEZIRKSBLÄTTERN: "Wir sind in Fügen auf einem guten Weg und werden das Projekt auf Schiene bringen. Mir ist es wichtig, dass wir eine Lösung schaffen mit der alle leben können und das werden wir bestimmt schaffen."
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