Architektur....in Wien....

Das Bundesamtsgebäude Radetzkystraße 2 wurde in den Jahren 1981 bis 1986 vom Architekten Mag. Dr. Peter Czernin erbaut. Durch seine achteckige Form wird das Gebäude auch "Oktoneum" genannt.

Die drei ringförmigen Achtecke (Oktogonen) und Höfe der Obergeschoße entsprechen den drei öffentlichen Zonen des Erdgeschoßes:

zentrale Eingangshalle,
teilbarer Mehrzwecksaal sowie
Turn- und Gymnastiksaal.
Die Achtecke symbolisieren die Begriffe Tradition, Ästhetik, Funktion, Engagement, Monumentalität, Technologie, Innovation und Ökonomie. Ihre achteckige Form wurde - um den städtebaulichen Aspekten zu berücksichtigen - an den Straßenfronten stark an die gerade Blockform angeglichen.

Bauliche Elemente
Die eingesetzten Archetypen wie Säulen, Architrave (Horizontalbalken), Kapitelle, Friese, Gesimse und Sockel stehen nicht im Widerspruch zu den in der "Moderne" entwickelten funktionalistischen und systemstrukturellen Theorien. Sie zeigen vielmehr, dass ihre Aufwertung um eine gestalterische und kunstrelevante Komponente möglich ist.

Im Bereich des Ausbaues wurden Plastiken, Wandbespannungen, abgehängte Decken, Holztürbeschichtungen in enger Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern angeordnet. Die plastisch-bildnerischen Gestaltungselemente, wie die Flammenden Fahnen, die Bundesländerwappen, die Skulpturen in der Eingangshalle und am Vorplatz tragen ebenfalls zur baukulturellen Aufwertung bei.

(Quelle BMVIT Google)

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