Ideen aus 13 Schulen
Simmeringer Kinderparlament fordert mehr Grün und Trinkbrunnen
- Insgesamt 50 Volksschülerinnen und Volksschüler stellten die Ideen aus dem Kinderparlament vor.
- Foto: Agentur Müllers Freunde GmbH
- hochgeladen von Luca Arztmann
Ebenso wie das Jugendparlament wünscht sich das Simmeringer Kinderparlament mehr Grün, sicherere Schulwege und mehr Sportturniere. Die Schülerinnen und Schüler von insgesamt 13 Schulen übergaben kürzlich ihre Vorschläge an Bezirksvorsteher Thomas Steinhart (SPÖ).
WIEN/SIMMERING. Die Möglichkeiten, sich als Bezirksbewohnerin oder als Bezirksbewohner in Simmering zu beteiligen, werden immer vielfältiger. Nachdem das erste Jugendparlament seit Jahren heuer wieder über die Bühne gegangen war, sprachen sich kürzlich auch alle Parteien für die Einführung eines Seniorenparlaments aus.
Die dritte und aktuellste Form ist das Kinderparlament, das im Gegensatz zum Jugendparlament für Volksschülerinnen und Volksschüler ausgelegt ist. Dennoch ähnelten sich die Forderungen der Kinder und den Jugendlichen: Simmering bräuchte mehr Grünflächen, mehr Sportturniere oder Feste sowie sicherere Schulwege.
Anstelle des Bezirkschefs Platz nehmen
Ihre Ideen hatten die Kinder aus insgesamt 13 Schulen seit April in Workshops ausgearbeitet. Nachdem sie mehr über Politik und Demokratie erfahren konnte, erfuhr sie, wie sie sich im Bezirk einbringen können. Von jeder Schule wurden dann die drei wichtigsten Ideen ausgewählt und dem Bezirksvorsteher Thomas Steinhart (SPÖ) im Amtshaus übergeben.
Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine kleine Führung und durften sich sogar in den Schreibtischstuhl des Bezirkschefs setzen. Danach wurden die Vorschläge der Kinder besprochen. Steinhart konnte etwa berichten, dass der Wunsch nach besseren Böden in Ballspielkäfigen an zwei Standorten im Bezirk erfüllt wird.
Ein Eis zum Abschluss
In Sachen sicherer Schulweg betont der Bezirksvorsteher, dass er eine Überprüfung von genannten "Problemzonen" – etwa beim Bildungscampus Rappachgasse – überprüfen lassen wolle. Geht es nach dem Kinderparlament, sollte der Bezirk sich zudem dafür einsetzen, dass mehr Trinkbrunnen errichtet werden. Konkrete Vorschläge könnten laut Steinhart jederzeit an die Bezirksvorstehung gesendet werden, solange vor Ort ein Hydrant oder Wasseranschluss vorhanden ist.
- Im Büro des Bezirksvorsteher herrschte reges Treiben.
- Foto: Agentur Müllers Freunde GmbH
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Zum Abschluss erhielten alle Kinder ein Eis beim Salon am Enkplatz und eine Teilnahmeurkunde. Die Organisation des Kinderparlaments übernahm die Bezirksvorstehung Simmering gemeinsam mit dem Verein "Balu & Du".
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