Gmünd
Fragile Kunst in einem besonderen Ambiente

Eröffneten die Ausstellung: Marlies Liekfeld-Rapetti, Bürgermeister Josef Jury und Margarete Miklautz
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  • hochgeladen von Thomas Dorfer

Marlies Liekfeld-Rapetti stellt fragile Kunst in der Galerie Miklautz in Gmünd aus.

GMÜND. Die alten Gassen der Künstlerstadt Gmünd leben wieder auf. Die KünstlerInnen haben ihre (Kunst-)Galerien und Ausstellungen wieder aufgesperrt und empfangen ihre ersten Gäste.

Wo alles begann...

In der Hintere Gasse 32 befindet sich die Galerie Miklautz, Alte & Neue Kunst. Ein historischer Ort! Hier liegen die Anfänge der Künstlerstadt. In den alten Gewölben des mittelalterlichen Gebäudes, direkt an der alten Stadtmauer, wurde vor rund 30 Jahren die Kulturinitiative Gmünd gegründet. Nun stellt hier Marlies Liekfeld-Rapetti ihre Kunstwerke aus... Die 82-Jährige hat sich der Papier-, Textil- und Installationskunst verschrieben...

Kontrast

"Fragile" nennt sich ihre Ausstellung in Gmünd. "Zerbrechlich und zart" sind ihre sensiblen und durchsichtigen Luft- und Hautkleider. Sie bilden einen starken Kontrast zum starken Mauerwerk des Gewölbes. Die Stücke entstehen in mühevoller Handarbeit aus gerissenem Stoff, meist Papier. "Zur Herstellung werden fast nur Naturmaterialien verwendet", berichtet die gebürtige Deutsche, die vorwiegend mit selbst geschöpften Papier, gerissenen Stoffbahnen und Naturgarnen arbeitet.

Eigenes Verfahren

Die Technik hat Liekfeld-Rapetti selbst entwickelt. "Es wird in mehreren Schichten gearbeitet. Papier und Pop Garn werden miteinander händisch mit Stoffbändern verstrickt", so die 82-Jährige. Zum Einfärben ihrer Kleider verwendet die jung-gebliebene Künstlerin zum Beispiel Wein, Kaffee oder Tee. Bis ein Luftfänger-Kleid fertiggestellt ist, können durchaus einige Jahre vergehen....

Besonderheiten

Besonders stolz ist Liekfeld-Rapetti auf ihre zwölf Aschenputtel Kleider. Darauf hat die Künstlerin händisch das Märchen der Brüder Grimm verewigt und anschließend den Stoff mit Asche sowie graphischer und stilisierter Strickmasse überlagert. Ein Aschenputtelkleid ist in Gmünd zu sehen. Ein weiteres Highlight ist der Hautkleider-Baum, auf dem gleich mehrere Hautkleider künstlerisch präsentiert werden. Ob sich ihre Kleider auch zum Tragen eignen!? "Eines meiner Stücke wurde bereits bei einer Performance in Aschaffenburg vorgeführt", berichtet Liekfeld-Rapetti stolz. Insgesamt werden rund 40 Werke Liekfeld-Rapetti's aus Papierkunst in Gmünd gezeigt.

Bürgermeister schaute vorbei

Bei der Galerie-Eröffnung schauten u.a. Gmünds Bürgermeister Josef Jury, Galeristin und Antiquitätenhändlerin Margarete Miklautz mit Lebenspartner und Pizzakoch Lucio Zocco, Konditorgattin Sigrid Nussbaumer, Schmuckkünstlerin Astrid Perauer, Heidi Penker (Kulturinitiative Gmünd), die Familie Gerhild und Sepp Gracher sowie Monika Salentinig und viele mehr vorbei.
Die Ausstellung ist zu sehen bis 10. Oktober 2021, werktags von 10.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00 Uhr.

Antiquitäten nebenan

Im Antiquitätengeschäft nebenan bietet Margarete Miklautz Möbel aus zwei Jahrhunderten, Heiligenfiguren, Kleinkunst und Schmuck an.

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