Trabi-Ausstellung
Großglockner - Ein Sinnbild der Freiheit

Mit dem Trabi am Großglockner:Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG) und Ralf Beste (Botschafter Bundesrepublik Deutschland in Österreich)
2Bilder
  • Mit dem Trabi am Großglockner:Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG) und Ralf Beste (Botschafter Bundesrepublik Deutschland in Österreich)
  • Foto: grossglockner.at
  • hochgeladen von Thomas Dorfer

30 Jahre nach Mauerfall: Trabi-Ausstellung am Großglockner als Symbol der Reisefreiheit.

HEILIGENBLUT. Die Großglockner Hochalpenstraße ist seit heuer um ein Ausflugserlebnis reicher! Im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe können Gäste die höchste Automobil- und Motorradausstellung der Welt erleben! Teil davon ist die neue Sonderausstellung „Trabi-Ansturm am Großglockner – Reisefreiheit pur anlässlich 30 Jahre Mauerfall“.

Symbol für Freiheit

Als vor 30 Jahren die Mauer fiel, machten sich zahlreiche DDR-Bürger in ihren Trabanten und Wartburg auf nach Österreich. Das Ziel vieler wagemutiger Zweitakter-Piloten im Sommer 1990 war der Großglockner! Die zahlreichen Geschichten um die nicht wirklich bergtauglichen 5.000 Trabis und ihrer Insassen auf der Hochalpenstraße sind nun Teil der Ausstellung. Johannes Hörl, Generaldirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG: „In Zeiten wie diesen wird uns bewusst, was das Wort Reisefreiheit, eigentlich bedeutet. Was es bedeutet, jederzeit überall hinfahren und gehen zu dürfen. Ich wünsche mir, dass die Großglockner Hochalpenstraße und diese Ausstellung gerade in diesem Sommer Symbol für die manchmal selbstverständlich gesehene Freiheit sind.“


Erinnerungen werden wach

Allein im ersten Jahr nach dem Mauerfall brachte der Besucherstrom aus dem Osten Deutschlands über 500.000 Nächtigungen im Bundesland Salzburg. Im Sommer 1990 und in den Folgejahren kamen tausende Trabanten, um den Großglockner zu bezwingen. Fernsehbeiträge von damals, Zeitungsartikel und Berichte von denen, die live dabei waren, erwecken in der Sonder-Ausstellung die Geschehnisse des Trabi-Sommers am Großglockner zu neuem Leben.

Einige Pannen, kaum Pleiten

Da niemand mit einem Trabi-Ansturm in diesem Ausmaß auf die Hochalpenstraße rechnete und die Zweitakter mit Frontantrieb aber beileibe keine bergtauglichen Autos waren, wurde der SAMTC (die Salzburger Niederlassung des Österreichischen Automobilclubs – ÖAMTC) sicherheitshalber um Hilfe gebeten: Ein Nachbau einer mobilen Prüfstelle gibt Einblicke, wie den Trabi-Piloten damals mit Patrouillen entlang der Strecke und mit dem „Glockner-Check“ geholfen wurde.

Keine Trabi-Ausstellung ohne Autos!

Das Highlight der Ausstellung sind natürlich die originale Trabant-Modelle und ein Wartburg. Außerdem gibt für Autofreaks bis Oktober auch allerlei Wissenswertes über die Entwicklung und die Besonderheiten der einzelnen Modelle und Serien zu erfahren.


Weitere Highlights

Neben der Trabi-Ausstellung wartet im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe folgende Highlights:
Erdgeschoß: Nationalpark-Infostelle
1. Etage: Ausstellung „Gletscher.Leben“ und Automobilausstellung
2. Etage: Ausstellung „Berg, die - Frauen im Aufstieg" und Motorradausstellung
3. Etage: Glockner-Panorama Raum, Kunstausstellung „Alpenliebe“ und Automobilausstellung
4. Etage: Kunstausstellung „Alpenliebe"

Mit dem Trabi am Großglockner:Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG) und Ralf Beste (Botschafter Bundesrepublik Deutschland in Österreich)
Eröffnen die Trabi-Ausstellung:  Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), Wolfgang Kießling (Vorstand INTER TRAB e.V. und Leiter Trabi-Museum Zwickau, ehem. Trabi-Rallye-Fahrer) und Ralf Beste (Botschafter Bundesrepublik Deutschland in Österreich).

Newsletter Anmeldung!

Du willst Infos, Veranstaltungen und Gewinnspiele aus deiner Umgebung?

Dann melde dich jetzt für den kostenlosen Newsletter aus deiner Region an!

ANMELDEN

Newsletter Anmeldung!


Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen