Skikurse in Zeiten von Teuerung
"Kein Schüler muss zuhause bleiben"

Direktor Norbert Santner über die Situation am BG/BRG Porcia | Foto: seb hovaguimian, BG/BRG Porcia
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Trotz steigender Preise setzt sich das BG/BRG Porcia für die traditionellen Schulskiwochen ein.

BEZIRK SPITTAL. Es ist noch nicht lange her, dass die rekordverdächtigen Preise einiger Skigebiete, wie etwa am Arlberg, für Schlagzeilen sorgten: Tageskarten kosten vielerorts mittlerweile bis zu 75 Euro. In Kärnten pendelt sich der Preis für eine Tageskarte für die größeren Skigebiete zwischen 60 Euro und 70 Euro ein. Während viele Familien über die finanzielle Belastung von Skiferien diskutieren, zeigt das BG/BRG Porcia, dass Wintersport für Schüler:innen dank cleverer Organisation und Unterstützungssystemen weiterhin leistbar bleiben kann.

Skikurse sind Tradition

Am Spittaler Gymnasium sind Skikurse fest im Jahresplan verankert: Alle zweiten und dritten Klassen nehmen daran teil, was jährlich bis zu 330 Schüler:innen auf die Pisten bringt. Die Kurse finden in Kärnten und Umgebung statt, in Gebieten wie Bad Kleinkirchheim, Nassfeld oder der Flachau. Die Wahl der Destination hängt dabei nicht nur von der Verfügbarkeit ab, sondern auch davon, dass die Kosten möglichst niedrig bleiben. „Ein normaler Skikurs kostet zwischen 280 und 350 Euro pro Kind“, erklärt Direktor Norbert Santner. Ein stattlicher Betrag, aber immer noch deutlich weniger als eine privat organisierte Skifreizeit.

Unterstützung für alle

Trotz der steigenden Preise ist am BG/BRG Porcia klar: Kein:e Schüler:in wird ausgeschlossen, nur weil es finanziell schwierig ist. Der schuleigene Förderverein und der Elternverein springen ein, wenn es nötig ist. Auch das Land Kärnten bietet finanzielle Unterstützung. „Uns ist wichtig, dass wirklich alle mitfahren können. Für die Klassengemeinschaft und das Erlebnis ist das einfach extrem wertvoll“, so Santner. Familien, die Probleme haben, die Kosten zu stemmen, können sich an die Schule wenden. Gemeinsam wird dann nach einer Lösung gesucht, sei es durch Zuschüsse oder die Übernahme einzelner Posten wie Skiausrüstung.

Kein Rückgang

Der Direktor merkt keinen Rückgang bei der Teilnehmeranzahl der Skikurse in den letzten Jahren. "Mit wenigen Ausnahmen fahren alle Schüler und Schülerinnen bei unseren Skiwochen mit", sagt Santner.

Wintersport

Ein weiterer Grund für die hohe Teilnahmequote ist das flexible Programm. "Wir haben verschiedene Wintersportwochen, wo die Schüler beispielsweise zwei Tage Skifahren, einen Tag Schneeschuhwandern und einen Tag Langlaufen. Das Programm ist also aufgeteilt", erklärt Santner und erzählt weiter: „Wir haben mittlerweile ganze Sets an Schneeschuhen und Langlaufausrüstungen, die wir den Schüler*innen bereitstellen können.“ Vor allem für Schüler:innen, die nicht nur am Skifahren Interesse haben, ist dies ein großer Vorteil. Die nächste Wintersportwoche steht übrigens schon vor der Tür: Bereits vor Weihnachten starten die ersten Klassen in die Kärntner Berge - wieder mit einer sehr guten Teilnehmer:innenanzahl.

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