Bestnoten
Krankenhaus Spittal für Ausbildung ausgezeichnet

Gutes Team in der Ausbildung: Medizinischer Leiter Gerald Bruckmann, Lýdia Macková, Manuel Neumayr und Birgit Kradischnig
  • Gutes Team in der Ausbildung: Medizinischer Leiter Gerald Bruckmann, Lýdia Macková, Manuel Neumayr und Birgit Kradischnig
  • Foto: KH Spittal
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

SPITTAL. Das Krankenhaus der Familie Samonigg in Spittal ist die Nummer eins in Österreich, was die Basisausbildung betrifft.
Bei einer österreichweiten Evaluierung der Ausbildung an Spitälern im Auftrag der österreichischen Ärztekammer hat das Krankenhaus Spittal/Drau hervorragend abgeschnitten – die Befragten sind besonders zufrieden mit der Qualität der Ausbildung im Krankenhaus Spittal/Drau und vergaben die Bestnoten.

Ständige Weiterentwicklung

Die jetzt vorliegenden Ergebnisse wurden im Jahr 2018 erhoben, befragt wurden die Ausbildungsjahrgänge 2016 bis 2018.
„Es ist das Team“, erklärt der Medizinische Direktor des Krankenhauses Spittal Gerald Bruckmann, die Frage nach dem Warum für das gute Abschneiden. Sein Haus erreichte österreichweit Platz 1 bei der Basisausbildung, bei der nicht einzelne Abteilungen, sondern das Haus als Gesamtes bewertet wurde. „Unser Grundsatz lautet: Wir entwickeln gemeinsam. Es ist eine ständige Weiterentwicklung und wird nie aufhören“, erläutert Bruckmann das Konzept. Jeder kann Vorschläge einbringen, jede noch so verrückte Idee wird diskutiert und manche davon wurden bereits umgesetzt.

Zu Beginn unterstützt

Zum Team gehört auch Birgit Kradischnig, die für die Organisationsentwicklung zuständig ist und unter anderem das Haus auf Jobmessen präsentiert. Neue Teammitglieder werden zu Beginn unterstützt - so gibt es einen interdisziplinären Begrüßungstag, an dem das Haus und seine Kultur vorgestellt werden. 25 bis 30 Uni-Absolventen werden regelmäßig betreut, dazu kommen jährlich rund 70 Studierende.
„Wir müssen gut sein, damit gute Leute zu uns finden“, so Bruckmann. Denn die Oberkärntner Bezirksstadt bietet anders als die großen Zentren weniger Attraktionen für junge Leute.

Slowakin wird Internistin

Lýdia Macková aus der Slowakei hat ebenfalls nach Spittal gefunden. Im Rahmen einer Jobmesse in Bratislava hat sie vom Krankenhaus Spittal/Drau erfahren und durfte zwei Tage hospitieren, bevor sie sich entscheiden konnte. Es gefiel ihr sofort und sie befindet sich jetzt bereits in der Facharztausbildung zur Internistin. Als besonders lehrreich während der Basisausbildung erlebte die junge Ärztin die Arbeit in der Ambulanz, wo die Auszubildenden immer wieder direkt mit den Patienten arbeiten und so die Chance erhalten, in kürzester Zeit unterschiedlichste Krankheitsbilder zu sehen. Dabei steht ihnen stets ein Supervisor zur Seite.



Zurück in die Heimat

Auch Manuel Neumayr - er stamm aus dem Bezirk Spittal und kam nach Umwegen wieder zurück - hat im Krankenhaus Spittal/Drau die Ausbildung absolviert. Er sieht in dem vergleichsweise kleinen Krankenhaus den Vorteil, dass man sich untereinander kennt und Kollegen immer um Rat fragen kann. Ihn verschlug es aus privaten Gründen nach Spittal und er ist mit seiner beruflichen Entscheidung sehr glücklich. Hilfreich empfindet er die regelmäßigen internen Fortbildungen, bei denen häufig vorkommende Themen von der Diagnostik bis zur Therapie durchbesprochen werden, um den jungen Ärztinnen und Ärzten Wissen und Sicherheit zu vermitteln.

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