Saugbaggerungen im Speicher Gößnitz

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GÖSSNITZ (aju). Zwischen Juli und Oktober 2015 werden im Möllkraftwerk Gößnitz rund 50.000 Kubikmeter Material entfernt. Grund dafür sind Strukturverbesserungen und Geländekorrekturen.

Schutz und Erneuerung

"Die Saugbaggerungsarbeiten sollen den Hochwasserschutz für die Zukunft wieder sicher stellen. Im Zuge der Arbeiten werden außerdem Instandhaltungsmaßnahmen, wie die Erneuerung eines Grobrechens, durchgeführt", erklärt Mario Körbler von der Kelag. Als ersten Schritt werden zwischen dem Speicher Gößnitz und der Mölltalbundesstraße drei große Absetzbecken hergestellt. In diese Becken wird das Wasser aus dem Speicher gepumpt um sich absetzten zu können. "Die Arbeiten im Speicher Gößnitz und die Verwendung des Materials für Geländekorrekturen wurden in Bescheiden der Abteilung 8 der Kärntner Landesregierung und der BH-Spittal genau geregelt. Deshalb soll bei den Arbeiten möglichst viel Rücksicht auf die Umwelt genommen werden", so Körbler.

Verkehr und Umleitungen

Die Saugbaggerung ist ein gut geeignetes Verfahren um Material aus verlandeten Stauräumen zu entfernen. Im Zuge der Arbeiten wird es jedoch zu verstärktem LKW-Verkehr kommen: "Die Kelag bittet dafür die Anrainer um Verständnis. Ebenso wird es für den von den Bauarbeiten betroffenen Radweg R8 eine Umleitung geben", erklärt Körbler. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die vorher errichteten Absetzbecken wieder rückgebaut und die Felder, auf denen Material gelagert wurde wieder rekultiviert. "Im Frühjahr 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein", so Körbler.

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