Gemeinde Radenthein
Startschuss für Fernwärmenetz-Ausbau

Spatenstich für den Fernwärmenetz-Ausbau in der Gemeinde Radenthein.
  • Spatenstich für den Fernwärmenetz-Ausbau in der Gemeinde Radenthein.
  • hochgeladen von Thomas Dorfer

Erdmannsiedlung und Döbriach werden bis 2023 ans örtliche Fernwärmenetz angeschlossen. Erstmals wird eine Transportleitung verlegt.

RADENTHEIN. In der Gemeinde Radenthein wird das örtliche Fernwärmenetz weiter ausgebaut. Dafür muss kein neues Werk geschaffen werden, sondern die Ortschaften Erdmannsiedlung und Döbriach werden künftig durch eine neu entwickelte Transportleitung mit Fernwärme versorgt. Genützt wird hierfür die frei werdende Energie der RHI Magnesita in Radenthein. Die Leitung wird über eine Strecke von 7,5 Kilometer entlang der Straße von Radenthein bis in die Erdmannsiedlung und dann weiter an den Millstätter See verlegt. Die Gesamtkosten für das nachhaltige und regionale Wärmeprojekt belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro.

Synergien nutzen

Im Zuge der Arbeiten werden, um den Breitband-Internet-Ausbau in der Region voranzutreiben, auch gleich Glasfaser-Lehrrohre verlegt. Außerdem werden gewisse Straßenabschnitte saniert und im Bereich der Bachstraße in der Erdmannsiedlung eine Beleuchtung errichtet. Der Baustart und Spatenstich erfolgte mit Freitag, dem 24. September. Bis zum Frühjahr 2021 soll Baustufe 1 (Anschluss Erdmannsiedlung) erledigt sein, 2023 das Projekt schließlich abgeschlossen sein.

100 Neukunden werden erschlossen

Die Gemeinde kooperiert mit dem Heizwerk Radenthein und wird ihre öffentlichen Einrichtungen, wie z.B. den Kindergarten Erdmannsiedlung oder die Feuerwehr Döbriach, nach der Fertigstellung an die Fernwärme anschließen. Zudem sollen durch diese Maßnahme weitere 80 bis 100 Kunden neu erschlossen werden. Dadurch sollen pro Jahr 1.500 bis 2.000 Tonnen Co2 eingespart werden. Denn in der Gegend werden nach wie vor von vielen Hausbesitzern fossile Heizanlagen, wie Öl, Gas, Strom oder Allesbrenner, verwendet.

Wirtschaft wird angekurbelt

Mit dem Bau der Transportleitung wurden die beiden Bau-Unternehmen Tiefbau Swietelsky und Rohrbau Imro beauftragt. Die Netzverteilung ab dem Frühjahr 2021 übernehmen die Rohrbau ATG und Tiefbau Niedermühlbichler aus Seeboden.

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