Bemühungen um Breitbandausbau

Wolfgang Klinar will Breitband-Lösung finden
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SEEBODEN. Bürgermeister Wolfgang Klinar erzählt darüber, wie sich Seeboden dem Ausbau von Breiband stellt.

Amateure

"Von höchster Ebene bis in die ländlichste Gemeindestube scheint jeder mit dieser Zukunftsfrage beschäftigt zu sein. Dabei sind viele Akteure fachlich und technologisch überfordert", so Klinar. Energie- und Telekommunikationskonzerne würden sich nicht in die Karten schauen lassen, so Klinar weiter, und verfolgten nur ihre eigenen Ziele. "Aus der Sicht der Marktgemeinde Seeboden ist nicht klar, ob die Lichtwelle bis ins jeweilige Gebäude tatsächlich die einzige Lösung sein wird oder eine Kombination von Lichtwelle, Kupfer, Satelliten und Mobiltelefonie die tatsächlichen Anforderungen abdecken wird.", sagt Klinar.

Lehrverrohrungen

Wesentliche Teile der Gemeinde seien durch Aktivitäten von Kelag und A1 sehr gut mit Lichtwellenkabel an die überregionalen Breitbandleitungen angebunden. Die Asfinag wäre ebenfalls ein möglicher Kooperationspartner mit einem leistungsfähigen Netz. "Die Unsicherheit bezüglich der Anforderungen der Zukunft – immer mehr Datenvolumina werden zu bewegen sein – und der Entwicklungsmöglichkeiten der Technologien abseits von Lichtwelle haben uns seit 2015 veranlasst, bei allen Bau- und Grabungsarbeiten (Straßenbau, Leitungsbau etc.) Leerverrohrungen für künftige Lichtwellenleitungen einzubauen", sagt Klinar. Diese Bemühungen seien vergleichsweise bezahlbar. Vorerst entstünden damit aber nur „Insellösungen“ beziehungsweise „Stückwerk“.

Tägliches Bemühen

Im Zuge der Erstellung unseres Masterplanes „Breitband“ soll nun bis zum Herbst ein Fahrplan für die schrittweise Einrichtung eines „Lichtwellennetzes“ erstellt werden. Ein Netzbetreiber, die Gemeinde selber oder ein Kooperationspartner aus der Wirtschaft würde, laut Klinar, diese Rolle übernehmen. "Derzeit führen wir am Hauptplatz, dem Seezentrum und bei den Sportanlagen Klauberpark ein offenes Wlan ein, das demnächst Einheimischen und Gästen zu Verfügung stehen wird", sagt Klinar. Wie schnell das wachsende Leitungsnetz in weiterer Folge ausgebaut, erweitert beziehungsweise komplettiert werden wird, hänge für ihn vom Bedarf und der Finanzierbarkeit ab. "Vorausschauendes Planen und Bauen wird uns in Seeboden am Millstätter See dem Ziel von theoretisch unbeschränkter Bandbreite Schritt für Schritt näherbringen. Das Projekt wird keine spektakuläre Großbaustelle sondern ein tägliches Bemühen um den nächsten Schritt in die richtige Richtung", so Klinar.

Autor:

Julia Astner aus Spittal

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