Nach Sanierung
Güterweg Draßnitzdorf-Weinberg feierlich eröffnet
- Der rund 2,5 Kilometer langer Güterweg in der Gemeinde Dellach im Drautal wurde nach einer umfassenden Sanierung feierlich eröffnet.
- Foto: Büro Gruber
- hochgeladen von Alen Grabic
Nach einer mehrjährigen Bauphase wurde der umfassend sanierte Güterweg Draßnitzdorf-Weinberg in der Gemeinde Dellach im Drautal feierlich eröffnet. Insgesamt wurde über eine Million Euro in das Projekt investiert,
DELLACH/DRAU. Der Ausbau des rund 2,5 Kilometer langen Güterwegs Draßnitzdorf-Weinberg in Dellach im Drautal wurde seit 2021 umgesetzt und konnte nun abgeschlossen werden. „Mit der Unterstützung des Agrarreferates konnte hier ein wichtiges Infrastrukturprojekt erfolgreich umgesetzt werden, das künftig für mehr Sicherheit und eine verbesserte Erreichbarkeit in der Region sorgt“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber bei der Eröffnung des Weges. Neben Gruber und Bürgermeister Johannes Pirker waren auch zahlreiche Vertreter der Gemeinde sowie betroffene Anrainer bei der Feierlichkeit dabei.
Über eine Million Euro Investition
Der Güterweg erschließt 29 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, 274 Hektar Wald, 139 Hektar Almfläche sowie mehrere Höfe. Damit stellt er eine zentrale Verkehrsverbindung für die Land- und Forstwirtschaft dar. Im Zuge der Bauarbeiten wurde die bestehende Asphaltdecke aufgefräst und talseitige Böschungen mit Geogittern stabilisiert. Zudem wurden Drainagen hergestellt, die Tragschicht verstärkt und der Weg neu asphaltiert. „Mit dieser Sanierung haben wir ein weiteres wichtiges Projekt zur Instandhaltung und Modernisierung unseres ländlichen Wegenetzes erfolgreich umsetzen können. Die Weganlage hier in Dellach ist nicht nur eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern eine Lebensader für die Region. Ein funktionierendes Wegenetz ist die Voraussetzung für die Land- und Forstwirtschaft sowie der Versorgungssicherheit vor Ort. Es freut mich, dass ich dieses wichtige Projekt hier in der Gemeinde Dellach unterstützen konnte“, so Agrarreferent Gruber. Insgesamt wurde über eine Million Euro in das Projekt investiert, das Agrarreferat des Landes Kärnten unterstützte die Maßnahmen mit knapp 224.000 Euro. Zudem wurden unter anderem auch Bundes- und EU-Mittel bereitgestellt, sodass 70 Prozent der Gesamtinvestition gefördert werden konnten.
Über zehn Millionen Euro im Jahr
Um die sichere Befahrbarkeit der Güterwege und Verbindungsstraßen weiterhin gewährleisten zu können, investiert das Land 2026 kärntenweit knapp über zehn Millionen Euro. „Das schafft Impulse für die heimische Wirtschaft und sorgt für wichtige Wertschöpfung in unseren Regionen“, so Gruber abschließend.
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