Ab September
Neuer Bus in der Nockregion und am Millstätter See
- Matthias Krenn (Bürgermeister Bad Kleinkirchheim), Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig, Karl Lessiak (Bürgermeister Ebene Reichenau), Dietmar Rossmann (Leiter Biosphärenpark Nockberge), Erich Stampfer (Bürgermeister Gnesau) und Gerd Ingo Janitschek (Family of Power)
- Foto: VKG
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Ein neues Mikro-ÖV-Angebot folgt auf das bisherige "Nockmobil" in Bad Kleinkirchheim, Reichenau, Gnesau, Seeboden und Millstatt.
NOCKREGION. Ab September nimmt der neue „Berg-Bad-Bus“ in den Gemeinden Bad Kleinkirchheim, Reichenau und Gnesau Fahrt auf. Das neue Mikro-ÖV-Angebot folgt auf das bisherige „Nockmobil“ und steht der Bevölkerung und den Gästen ganzjährig von 6.15 bis 20 Uhr zur Verfügung. Drei Fahrzeuge, darunter eines mit Elektroantrieb, bedienen dabei rund 320 Haltepunkte in der Nockregion. Dazu zählen auch externe Haltepunkte in Feld am See, Himmelberg, Radenthein und Sirnitz. „Uns war wichtig, nach dem Nockmobil gemeinsam mit den Gemeinden eine gute Nachfolgelösung für die Region auf die Beine zu stellen. Mit dem ‚Berg-Bad-Bus‘ ist das gelungen“, betont Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig.
290.000 Euro jährlich
Finanziert wird das Angebot gemeinsam von Land und Gemeinden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 290.000 Euro pro Jahr, wobei das Land mit etwa 240.000 Euro den größten Anteil übernimmt. Die Gemeinden Bad Kleinkirchheim, Reichenau und Gnesau steuern 50.000 Euro bei. "Jährlich stellen wir drei Millionen Euro für den Mikro-ÖV zur Verfügung", so Schuschnig.
So funktioniert's
Der „Berg-Bad-Bus“ ist als sogenannter On-Demand-Service ohne fixen Fahrplan unterwegs. Die Fahrten erfolgen nach vorheriger Buchung von Haltepunkt zu Haltepunkt. Für mobilitätseingeschränkte Personen ist darüber hinaus eine Tür-zu-Haltepunkt- bzw. Haltepunkt-zu-Tür-Bedienung vorgesehen. Die Buchung erfolgt unkompliziert über die Postbus Shuttle App (iOS und Android), telefonisch unter 0123 500 444 24 sowie über regionale Partnerbetriebe. Fahrten können bis zu 30 Tage im Voraus reserviert werden. Die Bezahlung erfolgt bar im Fahrzeug oder bargeldlos über die App. Die Tarifstruktur orientiert sich dabei am Kärntner Linienpreis, ergänzt um einen Komfortzuschlag von zwei Euro pro Fahrt. Für alle, die ein Kärnten Ticket, ein KlimaTicket Österreich, ein Jugend.Mobil-Ticket oder eine andere Verbund-Zeitkarte haben, ist lediglich der Komfortzuschlag zu bezahlen. Kinder unter sechs Jahren sowie Personen mit Behindertenpass inklusive eingetragener Begleitperson fahren kostenlos. „Dieses Angebot soll vor allem einfach und niederschwellig nutzbar sein. Mit einer unkomplizierten Buchung und den rund 320 Haltepunkten sorgen wir dafür, dass es für alle Generationen gut zugänglich ist und die täglichen Wege in der Nockregion erleichtert“, so Schuschnig.
Angebot am Millstätter See
Neben dem „Berg-Bad-Bus“ konnte mit dem „See-Berg-Bus“ ein weiteres Nachfolgeangebot des bisherigen „Nockmobils“ umgesetzt werden. Dieses nimmt ebenfalls mit 1. September in den Gemeinden Seeboden und Millstatt seinen Betrieb auf. Beide Projekte werden vom Land im Rahmen der Mikro-ÖV-Strategie des Landes unterstützt. Sie wurde auf Initiative von Landesrat Schuschnig im September 2024 auf den Weg gebracht, um bedarfsorientierte Mobilitätsangebote insbesondere im ländlichen Raum gezielt auszubauen. „Mit jedem zusätzlichen Angebot kommen wir unserem Ziel, bis zum Ende der Legislaturperiode in 100 Gemeinden Mikro-ÖV-Lösungen sicherzustellen, näher. Gerade in unseren Regionen sind bedarfsorientierte Lösungen eine wichtige Ergänzung zum klassischen öffentlichen Verkehr und tragen dazu bei, Mobilität und Erreichbarkeit weiter zu verbessern“, so Schuschnig abschließend.
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