Mit neuem Logo in die neue Generation

Susanne Brigola übernimmt ab 1. Oktober den Betrieb von ihrem Vater Hans Paul Brigola in der Brückenstraße
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  • Susanne Brigola übernimmt ab 1. Oktober den Betrieb von ihrem Vater Hans Paul Brigola in der Brückenstraße
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

SPITTAL (ven). Der Schmuck- und Uhrenhändler Hans Paul Brigola macht Platz für die nächste Generation. Ab 1. Oktober leitet seine Tochter Susanne Brigola das Familienunternehmen in der Spittaler Brückenstraße in dritter Generation.

Geschäft und Wohnhaus

Uhrmachermeister Hans Brigola, geboren 1916, gründete nach dem Krieg 1948 das Unternehmen. "Damals noch in der Bogengasse, die eine Hauptverkehrsader der Stadt war", so Susanne Brigola zur WOCHE. Am heutigen Standort in der Brückenstraße befand sich das Wohnhaus der Familie. "1953  Jahren siedelte er dann mit dem Geschäft auch hier her", so Brigola weiter.

Vom Kartograf zum Juwelier

In den 60er Jahren folgte die erste Vergrößerung des Betriebes. "Meine Großeltern haben das Unternehmen mit ungeheurem Einsatz aufgebaut. Sohn Walter Brigola machte eine Ausbildung zum Goldschmied, heiratete aber nach Tirol und blieb dort. Sein Bruder Hans Paul Brigola, geboren 1953, strebte eine Karriere als Mittelschullehrer an und studierte Geografie und Mathematik. Nach zwei Jahren Tätigkeit beim Kartenverlag Freytag und Berndt in Wien entschloss er sich 1979 kurzfristig, nach Spittal zurückzukehren und 1982 mit seiner Gattin Sigrid den Betrieb zu übernehmen.

Im Betrieb aufgewachsen

"Ich machte dann den Uhrmachermeister nach. Aber bin ja mit dem Geschäft hier aufgewachsen und seit meiner Kindheit damit verwurzelt", so Hans Paul Brigola. 
So ging es auch seiner Tochter Susanne. Nach ein paar Semestern Medizinstudium war die Liebe zum Betrieb doch stärker. Nach einem Hak-Kolleg lernte sie den Beruf der Uhrmacherin. "Dann kamen aber schon meine Kinder", schmunzelt sie. Nun übernimmt sie als vierfache Mutter - die Kinder sind zwischen fünf und 15 Jahre alt - den Familienbetrieb, zu dem heute sieben Mitarbeiter, davon ein Lehrling, zählen "Es ist eine schöne und angenehme Arbeit, Menschen eine Freude zu bereiten. Der Schmuckkauf ist ja immer etwas positives. Der Schenker als auch der Beschenkte freuen sich", sagt sie. 

Leidenschaft Schmuck

Schmuckanfertigungen erledigt ihr Onkel in Tirol und ein zweiter Goldschmied, für Uhren gibt es eine weitere Vertragswerkstatt. "Im Haus bieten wir Serviceleistungen und kleinere Reparaturen." In punkto Mitbewerb durch den Online-Handel sieht sich Brigola in einer bevorzugten Branche. "Der Schmuckkauf ist ja immer sehr leidenschaftlich. Dazu gehört das Einkaufserlebnis und auch bei den Trauringen ist es ja ein Erlebnis, mit dem Zukünftigen hier zu sitzen und die Ringe auszusuchen", sagt sie. 

Kürzlich wurde der neue Vorplatz, barrierefrei und modern gestaltet von Susannes Bruder Bernhard, eingeweiht. Dazu kam auch ein neues Logo. "Wir gehen mit der Zeit", so die neue Chefin, ihr Vater steht ihr aber weiterhin mit Rat zur Seite. 

Susanne Brigola verrät auch gleich die derzeitigen Trends: "Gold, verschiedenste zarte Armbänder miteinander kombiniert. Man darf auch Silber und Gold mischen. Brillantschmuck ist ein ständiger Klassiker, Brigola ist auch stolz sagen zu können, dass sie das größte Schmuckangebot in Oberkärnten bieten. 

Zur Sache:

1948: Gegründet von Hans Brigola
1982: Übernahme durch Hans Paul Brigola
2017: Übernahme durch Susanne Brigola
Mitarbeiter: Barbara Müllner, Petra Zaiser, Bernadette Sittlinger, Elke Köck, Gerlinde Passler, Lehrling Lea Possegger
Trends derzeit: Gold, Rotgold, Brillantschmuck, Weißgoldschmuck in Kombinationen, mehrere zarte Armbänder gemischt

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