21.10.2016, 07:00 Uhr

Laut und doch leise mit Acoustic Metal

Thomas Cooper-Smith, Kurt Pirker und Patrick Obergantschnig in ihrem Proberaum in Möllbrücke

Drei Oberkärntner punkten mit Acoustic Metal. Am 28. Oktober treten sie im Spittaler Finnegans auf.



MÖLLBRÜCKE (ven). Begonnen hat alles vor ungefähr vier Jahren. Patrick Obergantschnig (Gitarre), Thomas Cooper-Smith (Gitarre und Gesang) und Kurt Pirker (Bass) haben sich nach diversen musikalischen Stationen zu "Taurus Invictus" zusammengeschlossen. Nun geben die drei mit der Band Jolly Roger im Spittaler "Finnegans" am 28. Oktober ab 20 Uhr ein Konzert.

"New Wave of acoustic metal", beschreiben die drei ihre Musik. Verschiedenste Arten von Metal, jedoch auf akustischen Gitarren mit Bass. Ein definitiv neuartig klingender Sound. genreübergreifend, mitreißend, melodisch.

Kreativ gefunden

Cooper-Smith (33), der von Wien nach Kärnten kam und nun in Villach lebt, begann als Trommler bei der Mittelalterband "Rhiannon", spielt aber seit fünf Jahren Gitarre. "Hauptsächlich nach Gefühl, aber das macht unsere Musik aus", erklärt er, der dazwischen auch mit "Hawkstone" auf der Bühne stand.
Obergantschnig (32), hauptberuflich als Musiklehrer selbstständig, bringt das technische Wissen mit in die Band. Er kam bereits früh mit Musik in Berührung, sein Vater spielte bereits Gitarre. "Als Kind hab ich damit gerauft, es hat nicht wirklich funktioniert. Mit 20 hat mich der Eifer gepackt, seitdem hab ich die Gitarre täglich in der Hand", so der Möllbrückner, der auch mehrere Jahre eine musikalische Ausbildung genossen hat. Er war auch Gründungsmitglied der Metal-Band "Sertycon".
Mit 16 Jahren stieß Kurt Pirker aus Gmünd zur Band. "Ein super Bassist mit tollen Ideen", loben die beiden "alten Hasen" den nun 19-Jährigen.

"Haben was zu sagen"

Geprobt wird jeden Samstagabend in Möllbrücke, die Band ist aber auf der Suche nach einem neuen Proberaum, wo sie auch mal etwas lauter sein können. "Außerdem suchen wir noch einen Drummer", ergänzt Obergantschnig. Auf den Auftritt in Spittal freuen sie sich besonders. "Wir wollen, dass unsere Musik gehört wird, denn wir haben was zu sagen. Das Publikum soll dabei abschalten können und wir wollen sie zum träumen anregen", so Obergantschnig, der Musik in jeder seiner Lebenslagen braucht. "Wir haben Spaß dabei und passen gut zusammen. Musikalisch und auch freundschaftlich. Denn wir verbringen ja auch viel Zeit gemeinsam", schließt er.
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