08.02.2018, 05:16 Uhr

Neues von einem bekannten Komponisten

Huby Mayer ist leidenschaftlicher Komponist und Autor

Der Mölltaler Huby Mayer lässt wieder aufhorchen. 14 neue Volksmusikstücke aus seiner Feder sind aufgelegt.

FLATTACH (pgfr). Nun ist seine 65. CD erschienen. Zum "Heimatabend", so der Titel dieser Tonproduktion, laden nicht nur Komponist und Initiator Huby Mayer ein, sondern auch Musiker und Studenten des Kärntner Landeskonservatoriums. Vierzehn neue Volksmusikstücke für Steirische Harmonika, Hackbrett und Begleitung verfasste der 63-jährige Vollbutmusiker dazu.


Gehört gehört

Die auf dem Tonträger verewigten Studenten sind: Tanja Gebeneter, Jaqueline Zehetner, Isabelle Hassler, Fabienne Zernig, Julia Lisa Wölkart, Bernadette Thaler, Elisabeth Hirm, Stefan Schultermandl, Bianca Trabi, Fabian Wilhelmer, Tobias Lippauer, Katharina Esterl, Tina Poljansek, Florian Sukic und Heimo Sprenger. 


Das eine ergab das andere

"Heimatabend" sollte etwas ganz Besonderes werden. "Und das", so Mayer, "ist es auch geworden. Die Leidenschaft, mit der die Musiker des Konservatoriums ans Werk gehen, ist darauf ganz einfach zu hören." Der Tipp zur Produktion mit dem Landeskonservatorium stammt von Musiklehrerin Barbara Weber (Ensemble Saitenklauber) aus Rennweg. Über Manfred Riedl entstand der Kontakt zu Helmut Fellinger, der die Aufnahmen der Studenten mit begleitet hat. 

Zu Recht "Multitalent"

"Mein Weg als Sänger, Musikant, Frontman, Komponist und Texter hat mich gelehrt, nur nach vorne zu blicken und auch nicht darauf zu achten, was andere machen", erzählt Mayer. Hubert "Huby" Mayer, den viele aus seiner 45 Jahre langen erfolgreichen Karriere mit den "Original fidelen Mölltalern" kennen, ist ein, wie er selber sagt, "zufriedener Unzufriedener". "Ich bin mit allem Erreichten sehr zufrieden, und doch möchte ich weiterhin meine Visionen leben dürfen", so der 63-jährige Vollblutmusiker.


"Ich sage es laut"

Wirklich bedauernswert findet Mayer das generelle Schattendasein eines Komponisten. Gemeint ist, dass Interpreten verherrlicht werden und der Komponist, der Urheber, oft nicht einmal erwähnenswert ist. "Niemand bedankt sich beim Komponisten, beim Autor. Ich möchte beispielhaft sein und spreche meine Meinung öffentlich aus. Ein Komponist wird von der Gesellschaft in den Hintergrund gedrängt, wo er definitiv nicht hingehört", so Mayer. 


Literarisches beflügelt ihn

Ein weiteres Faible des begnadeten Komponisten aus dem Mölltal sind Zitate: "Der erste Schritt, etwas zu erreichen, ist, daran zu glauben" oder "je höher der Zaun, desto einsamer der Nachbar" – sie begleiten und motivieren ihn. 2.900 Lieder insgesamt hat er mittlerweile zu Papier gebracht. Von Blasmusik über Kärntnerlieder bis hin zu Messen, Volksweisen und Chorälen reicht sein unglaublich vielfältiges Repertoire.

Zukunft mit Visionen

Es wäre nicht Huby Mayer, hätte er nicht schon die nächste Produktion geplant. "Rund um die Uhr motiviert" fühlt er sich. "Klingendes Mölltal", eine CD-Produktion, auf der elf Blasmusikkapellen von Heiligenblut bis Mühldorf mit je einem Stück zu hören sein werden, soll ein Ton-Dokument werden. "Für manche Kapellen wird es der erste Auftritt auf einem Tonträger sein. Haben Musiker Freude, habe ich sie auch – es ist immer ein Geben und Nehmen", sagt Mayer. 
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.